Die Gewerkschaften wollen mit dem 24-stündigen Ausstand gegen die Pläne der sozialistischen Regierung protestieren, AENA zu 49 Prozent zu privatisieren. "Wer ein Flugticket für Ostern hat, sollte es umtauschen", sagte Betriebsrat-Sprecher Manuel Caro – und fühlte sich wohl besonders schlau.

AENA zeigte sich allerdings zuversichtlich, dass es nicht zu dem Streik kommt. "Wir setzen alles daran, eine Einigung zu erzielen", sagte ein Sprecher. Die Gewerkschaften befürchten, dass wegen der Teilprivatisierung mehr Stellen abgebaut werden.

Zudem würden viele der rund 12.000 AENA-Mitarbeiter ihren Status als Beschäftigte des öffentlichen Dienstes verlieren.(SAZ, dpa; Foto: SAZ)