Dann nämlich soll die Asche des aktiven isländischen Vulkans Gromsvötn England und Nordspanien erreichen – und könnte ein neues Flugchaos produzieren.

Schon im Vorjahr war Barca davon betroffen: Damals musste das Team mit dem Bus nach Mailnd reisen – und holte sich eine 1-3-Niederlage ab.

Seit Samstagabend schleudert der Grímsvötn im Südosten Islands eine bis zu 20 Kilometer hohe Säule aus dunkler Asche und Wasserdampf in die Höhe. Starts und Landungen in Island wurden damit unmöglich.

Am Sonntagmorgen mussten der internationale Flugplatz Keflavik und weitere Flughäfen auf Island bis auf weiteres schließen.

Vor 14 Monaten war der Vulkan Eyjafjallajökull ausgebrochen und hatte den internationalen Flugverkehr wochenlang lahmgelegt.

Die Gefahr, dass sich solch ein Flugchaos in weiten Teilen Europas wiederholt, hielten Experten für ziemlich gering. Die Asche aus dem Grímsvötn sei sehr viel schwerer und grober, so dass sie viel schneller und in der näheren Umgebung niedergehen dürfte, hieß es übereinstimmend.