Florentino schockt Hochtief: “ACS macht Milliarden-Gewinn”

Wie das Unternehmen der Madrider Börsenaufsicht (CNMV) mitteilte, bedeutet dies zwar einen Rückgang um 36,5 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Der Nettogewinn der ersten drei Monate 2009 habe aber den Erlös eines 35-prozentigen Kapitalanteils am Energiekonzern Unión Fenosa enthalten, der damals allein mit 1,0 Milliarden Euro zu Buche geschlagen sei.

In der Gewinnsumme des laufenden Jahres seien 384 Millionen Euro inbegriffen, die aus dem Verkauf von 15,5 Prozent des Infrastrukturunternehmens Abertis entsprangen, teilte ACS in seinem Bericht über das dritte Quartal 2010 mit.

Der Umsatz stieg um 1,1 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung wurde auf 9,0 Milliarden Euro beziffert.

Die spanische ACS-Gruppe, die von dem Real-Madrid-Präsidenten Florentino Pérez geführt wird, hält knapp 30 Prozent an Hochtief.

Der Konzern hatte ein Übernahmeangebot angekündigt, das ihm die Mehrheit an der Essener Traditionsfirma sichern soll. Hochtief wehrt sich gegen die Übernahme.(SAZ, dpa, Foto: Wikipedia)

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