Flashmobs sind eine neue Form, auf sich aufmerksam zu machen und witzige Rekorde aufzustellen. 

Bei diesen so genannten "Blitzaufläufen" verabreden sich meist hunderte Menschen per Internet oder Handy zu scheinbar spontanen Massenaktionen. Im Hintergrund werden diese Aktionen jedoch bewusst organisiert. 

So geschehen am vergangenen Wochenende in Berlin:

Rund 1.000 junge Leute stürmten im Berliner Ostbahnhof ein Schnellrestaurant und bestellten 10.355 Burger. Wie ein Sprecher des Organisationsteams mitteilte, sollte damit ein bereits aufgestellter Rekord gebrochen werden. 

Im letzten Jahr wurden in einer ähnlichen Aktion 3.600 Burger bestellt, Anfang diesen Jahres waren es 4.500 Burger in München. Nach sechs Stunden war der Ansturm in Berlin vorüber. Tatsächlich hatte jeder seine Bestellung erhalten.

Das Schnellrestaurant war erst einmal völlig ausverkauft und musste schließen.

Weltweit gewinnen Flashmobs immer mehr an Beliebtheit. Wildfremde Menschen treffen sich zu Kissenschlachten, beginnen spontan zu jubeln oder drehen sich einfach gleichzeitig im Kreis. In erster Linie geht es nur darum, Spaß zu haben und Aufmerksamkeit zu erregen.