“Financial Times” applaudiert Rajoy für seine Sparpläne und fordert einen “mutigen Reformer”

Als Beispiel bringt die Redaktion die Zahlen des Defizits, die zwei Punkte über dem Abkommen mit der Europäischen Union liegen, die hohe Arbeitslosigkeit,  und zusätzlich die Probleme der Comunidad Valenciana, um Schulden in Höhe von 123.000.000 € zu bezahlen.

Die britische Zeitung glaubt, dass, um „fair zu sein„, wir anerkennen müssen, dass die ersten Maßnahmen von Rajoy und des Ministers für Wirtschaft, Luis de Guindos,in die richtige Richtung“ gehen und ihr Programm ein glaubwürdiges“ Signal an die Märkte richtet.

Dennoch warnt sie, dass“die Regierung  vorsichtig sein solle mit dem  Defizitabbau. Aus ihrer Sicht gibt es noch Spielraum für weitere Kürzungen, aber Rajoy und seine europäischen Kollegen sollen dieses Ziel „nicht wie ein Mantra ansehen. „Die Märkte sind zunehmend besorgt über die Wachstumsaussichten und übertriebenes Sparen könnte kontraproduktiv sein„, warnt sie.

Arbeitsmarkt „unflexibel“

Ebenso sollten sie vorsichtig sein in der Art, in der der Staat  die Ausgaben der autonomen Gemeinschaften kontrolliert. Der legitime Anspruch auf eine „vorsichtige“ Überwachung durch die Regierung sollte nicht zu einer anti-föderalistischen Agenda führen.

Für die Financial Times, muss die Regierung ihr Augenmerk auf die Wiederbelebung der Wirtschaft richten, die durch einen unflexiblen Arbeitsmarkt gelähmt ist. „Mr. De Guindos hat verspochen, den Arbeitsmakrt neu zu organisieren,er muss dies jetzt tun, ein mutiger Reformer ist das, was Spanien braucht„, schlussfolgert die Zeitung.