Figaro: “Spanien aus der Euro-Zone werfen? Würde nicht helfen”

"Die Europäer haben Recht, wenn sie die von Griechenlands Schulden ausgelöste Vertrauenskrise in der Eurozone selbst in den Griff bekommen wollen.

Sich dem Problem zu entziehen, um es dem Internationale Währungsfonds (IWF) anzuvertrauen, wäre ein Eingeständnis von Schwäche gewesen, das sofort von Spekulanten ausgenutzt worden wäre.

In gleicher Art und Weise ist es nicht sinnvoll, den Abschied Griechenlands vom Euro zu befürworten. Athen würde dann die Freiheit wiedergewinnen, seine Währung abzuwerten und könnte auf diese Weise seine Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen. Aber dies würde nicht helfen, die Schulden zu bezahlen.

Und vor allem wäre es der Anfang vom Ende der europäischen Währungsunion: Warum nach Griechenland nicht auch Irland, Portugal, Spanien, Italien…?"

Die Zeitung weiter: "Der neue EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hatte das Verdienst, für diesen Donnerstag den EU-Sondergipfel einzuberufen. Wenn es ihm gelingt, die 27 Staaten auf den Weg der Finanzstabilität einzuschwören, müssen wir den Vertrag von Lissabon nicht bereuen."  (SAZ, dpa)

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