Ferrari und Alonso strahlen: “Ein neuer Mythos ist geboren”

"Ferrari dominiert. Schumacher, der Weltmeister der Arroganz", schrieb "Il Secolo XIX" am Tag nach dem Großen Preis von Bahrain, bei dem Schumacher sein Comeback nach über drei Jahren Pause gegeben und Rang sechs belegt hatte.

"Schumacher hat niemand gesehen", meinte die "Gazzetta dello Sport" und der "Corriere della Sera" schrieb vom "seltsamen Sonntagnachmittag des Herrn Michael".

Immerhin nahm der Corriere dello Sport den 41 Jahre alten siebenmaligen Titelträger etwas in Schutz. "Schumacher wurde mit einer ordentlichen Vorstellung Sechster", meinte das Blatt. "Das war keine Schande, aber viel Lob hat er auch nicht verdient."

In seiner Zeit bei Ferrari hatte auch Schumacher die Scuderia wieder auf Vordermann gebracht und fünf Fahrertitel in der "Roten Göttin2 von 2000 bis 2004 eingefahren.

Im neuen Mercedes konnte er in der Wüste von Sachir nicht mit Sieger Fernando Alonso und dessen Ferrari-Mitstreiter Felipe Massa mithalten. "Der Ferrari-Traum beginnt von vorn. Ein entfesselter Alonso reißt Ferrari mit", lobte der Corriere della Sera den spanischen Neuzugang und zweimaligen Weltmeister, der sich selbst einen Einstand nach Maß bescherte.

"Die Wüste ist rot. Was für eine Wiederauferstehung!", schrieb "Tuttosport" und freute sich: "Ferrari zum wahnsinnig werden. Alonso triumphiert, Massa ist Zweiter – fantastisch! Ein neuer Mythos ist geboren."

Nach einem desaströsen vergangenen Jahr mit gerade mal einem Sieg, aber vielen peinlichen Auftritten genossen die Tifosi den Triumph in vollen Zügen. "Das war der Start in eine neue Ferrari-Ära. Ferrari bum-bum – Alonso und Massa. Zum verrückt werden", meinte die Gazzetta dello Sport. (SAZ, dpa)

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Foto: Ferrari

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