Fernando Torres verpasst Schweiz, Villa stürmt alleine

"Ich glaube, dass Andrés Iniesta gegen die Schweiz spielen kann", sagte Nationaltrainer Vicente del Bosque vor der ersten WM-Gruppenpartie des Titelkandidaten am Mittwoch gegen die Eidgenossen erleichtert und erfreut.

Dagegen sieht es für Stürmer-Star Fernando Torres schlecht aus. "Ich glaube nicht, dass er bei der ersten Partie mitwirken kann, aber noch ist das nicht endgültig entschieden", teilte der Coach dem spanischen Fernsehsender Telecinco mit.

Sorgenkind Iniesta trainierte am Sonntagvormittag bei frühlingshaften Temperaturen auf dem Sportplatz der Noordwes Universiteit in Potchefstroom erstmals seit seiner Muskelverletzung vor fünf Tagen wieder teilweise mit der Mannschaft.

Nachdem er einige Minuten mit dem Ball jongliert hatte, sah er seinen Kollegen von der Bank aus interessiert beim Trainingskick zu.

Der 26 Jahre alte Mittelfeldmann des FC Barcelona musste beim 6:0-Schützenfest gegen Polen im letzten WM-Test nach 39 Minuten ausgewechselt werden. Iniesta war schon zuvor wochenlang wegen Muskelproblemen ausgefallen und hatte am 29. Mai gegen Saudi-Arabien erstmals wieder gespielt.

Torjäger Torres tastet sich nach seiner Meniskusoperation im April wieder langsam an das Team heran. Er kam gegen Polen nach acht Wochen Pause erstmals wieder zum Zug.

Del Bosque hatte mehrfach betont, dass er im Fall des Schlüsselspielers vom FC Liverpool kein Risiko eingehen wolle. Vieles spricht dafür, dass gegen die Schweiz EM- Torschützenkönig David Villa einzige echte Spitze bei der Selección sein wird. (SAZ, dpa)

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