Der Spanier schnappte sich nach 59 Spielminuten am Mittelkreis den Ball, war von der Abwehr Lissabons nicht mehr zu stoppen, auch der robuste Luisao fiel andachtsvoll auf die Nase – und dann tanzte Torres auch noch Benficas Torwart Artur aus. Kommentar der Zeitung „Marca“: „Ein Super-Tor“.

Bis dahin (und danach) kickte Chelsea eher bescheiden, Benfica dominierte das Spiel, war aber vor dem Tor zu ungefährlich. Das zwischenzeitliche 1-1 fiel durch einen Handelfmeter.

In der 74. Minute dann hätte Torres nach einem eher harmlosen Foul im Strafraum durchaus Elfmeter bekommen können – der Schiri aber pfiff nicht.

Die Erlösung dann in der Nachspielzeit: Ecke Chelsea, Tor Ivanovic. Und Torres ist nicht nur Welt- und Europameister, sondern hat nach der Champions League jetzt auch noch die Europa League gewonnen.