Fernando Torres rühmt Benítez, Sergio Ramos schießt zurück: Real Madrid in der Krise!

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Mächtig Öl ins Feuer des aktuellen Ärgers bei Real Madrid goss jetzt Fernando Torres. Der Star von Atletico Madrid soll einst ebenso seine Problemchen mit Trainer Rafa Benitez gehabt haben, wie man hört. Aber jetzt hält er eisern zu seinem Ex-Coach aus der Zeit beim FC Liverpool. Benitez hat aktuell einige Sorgen bei Real Madrid.

Denn nach dem 1-1 bei Atletico machte sich Benitez Luft im Radio – und stellte öffentlich Sergio Ramos an den Pranger. “Mich hat vor allem der Fehler von Sergio Ramos geärgert”, so der Trainer. Ramos gab am Dienstag genervt zurück: “Wir können über meine Fehler reden, dann reden wir aber auch über die Auswechslungen.”

Fakt ist: Ganz Madrid diskutiert derzeit über die rätselhaften ständigen Auswechslungen von Goalgetter Karim Benzema, der aktuell die Liste der Torjäger in Spanien mit sechs Treffern alleine anführt – unter anderem vor Cristiano Ronaldo, der immer durchspielen darf. Und auch andere im Team mosern laut der spanischen Presse mehr oder weniger offen über Benitez – darunter James, Jesé und Cristiano Ronaldo himself.

“Benitez spielt nicht defensiv”

Dazu sagte jetzt Torres: “Benitez spielt nicht defensiv, er ist ein großartiger Trainer, und wenn man ihm bei Real ein wenig Zeit gibt, werden die Resultate auch stimmen.” Zeit ist allerdings etwas, das Benitez bei Real am wenigsten hat. Das weiß auch Torres. Deshalb ist sein gut gemeinter Rat an Real am Ende vielleicht doch nur ein süffisanter Seitenhieb auf den Erzrivalen.

So oder so genoss Torres einen Werbetermin für “Jack & Jones”. Denn anziehen muss man sich schließlich auch als Profikicker. Unter anderem wurde Fernando Torres dabei auch nach dem vergangenen Derby gefragt.

“Ich hätte gerne mein 100. Tor gegen Real geschossen”

Torres erklärte: “Mein Gefühl ist, dass wir zwei Punkte verloren haben, denn am Ende wollten wir gewinnen, Real Madrid eher nicht. Obwohl ich auch nicht sicher bin, dass sie bei zehn Minuten Nachspielzeit nicht doch noch den ein oder anderen Konter versucht hätten. Ein paar gute Ansätze hatten sie ja zum Schluss. Aber wir haben den Punkt geholt und denken positiv. Wir haben Real Madrid gezwungen, sich nach hinten zurück zu ziehen. Real wollte das sicher nicht, aber sie hatten keine andere Wahl.”

Real also nicht schlecht, Atletico dafür umso besser? Nicht alle Experten wollen sich Torres da anschließen. Kommentar der Zeitung “Marca”: “Atletico war diesmal nur Wille, und das auch nur in der zweiten Halbzeit. Fußball sieht man derzeit eher weniger im Stadion Calderon.” Zum verschossenen Elfer in der ersten Halbzeit, der Atletico schon viel früher den Ausgleich beschert hätte, dem man dann am Ende fast das ganze Spiele hinter her gelaufen war, sagte Torres: “Ich habe nicht geschossen, weil ich nicht an der Reihe war. Ich hätte gerne mein 100. Tor in einem Derby geschossen, jedes Tor ist ein Geschenk für mich. Aber es war einfach nicht mein Job. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich jemals hundert Tore für Atletico schießen könnte.” Zu seiner Zukunft bei den Colchoneros sagte Torres: “Es ist kein Geheimnis, dass ich bei Atletico bleiben will. Wenn Atletico das auch will, gibt es keine Probleme. Mein Traum ist es, einen Pokal mit Atletico zu gewinnen.”

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