Fernando Torres: Krach um neuen Vertrag, Simeone sagt No! “Einstweilen bleibt er bei Atletico Madrid”

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Die Verwirrung um Fernando Torres wächst. Hat der Star von Atletico Madrid noch eine Zukunft bei den Colchoneros? Oder muss das Urgestein den Club seines Herzens auch schon wieder verlassen, kaum dass er nach Hause zurückgekehrt ist?

Denn das Transferverbot, das die FIFA gegen Atletico Madrid ab Sommer 2016 verhängt hat, betrifft direkt auch Torres. Denn der ist aktuell ja nur ausgeliehen, gehört noch dem AC Mailand. Will ihn Atletico ab Sommer 2016 weiter beschäftigen, müsste man ihn noch vor dem Ende des Transferfensters im Januar holen. Und dieses Fenster endet am kommenden Montag um Mitternacht.

Atletico denkt aber gar nicht daran, Torres schon jetzt an sich zu binden. Trainer Diego Simeone erklärte nach einem Gespräch mit Torres: “Ich habe mich mit Fernando unterhalten, Fernando mit mir. Wir sind jetzt beide ruhiger.” Aha.

Dass Torres die Colchoneros jetzt schon verlassen könnte? Davon war nun wirklich nie die Rede!

Beobachter der Szene allerdings sprechen davon, dass Simeone Torres eher eiskalt abserviert hat. Jedenfalls hat der Argentinier Torres erklärt, dass er auf keinen Fall jetzt schon fest unter Vertrag genommen wird. Was im Sommer passiert? Niemand weiß es. Fakt ist nur: Torres wird dann keinen Vertrag mehr haben, sein Kontrakt mit Milan läuft im Juni ab. Und ob Atletico dank einer Einstweiligen Verfügung einkaufen darf, wird sich zeigen. Und ob Atletico, sollte man tatsächlich Transfers tätigen können, Fernando Torres holen würde? Genau das steht in den Sternen. Kaum zu glauben jedenfalls, dass Torres so lange warten will. Er hat angeblich lukrative Verträge aus den USA und aus China. Aber auch die wollen unterschrieben werden. Und zwar noch vor dem Juni 2016.

Atleticos Präsident Enrique Cerezo beschränkte sich dieser Tage darauf, den Friedensstifter zu spielen. Er sagte: “Im Moment wird Torres Atletico nicht verlassen.” Eine andere Art des Rauswurfs. Denn dass Torres die Colchoneros jetzt schon verlassen könnte? Davon war nun wirklich nie die Rede. Wenigstens nicht vor den Kulissen. Allerdings: Was sich hinter denselben tut, davon bekommt man derzeit immerhin eine blasse Ahnung.

“Torres ist eine Institution bei Atletico Madrid”

Cerezo sagte weiter: “Torres ist eine Institution bei Atletico Madrid, damit habe ich alles gesagt.” Oder auch nicht, je nach Sichtweise. Denn Institutionen werden bei Atletico nicht gebraucht, nur Kämpfer, die für Simeone alles geben. Und dabei Erfolge haben. Cerezo weiter: “Wenn Gespräche über einen Vertrag an der Reihe sind, werden wir sie führen. Sollte Fernando Torres den Club verlassen, werde ich mitteilen, ob mich das schmerzt oder nicht. Einstweilen, so weit ich weiß, bleibt er noch.”

Die angebliche Familie Atletico ist derzeit also am rotieren. Beobachter sagen, dass einige im Club wohl eifersüchtig sind auf die Popularität von Torres. So steht in der Zeitung “El Mundo”: “Eines der Probleme von Torres sind auch die 50.000 Fans, die bei seiner Präsentation im Stadion waren. Einfach nur so, weil er Torres ist.” Er musste dafür nicht grätschen. Und auch keine Tore schießen. Die Fans mögen Torres, weil er Torres ist. Und keine Puppe. Auch (und gerade) nicht die von Diego Simeone. Dem bislang wohl nur zweitbeliebtesten Colchonero aller Zeiten …

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