Fernando Torres: Demütigung erster Klasse! “Buhrufe, Pfiffe, Langeweile”

In einem Elfmeter-Krimi bezwang der Welt- und Europameister am Mittwochabend im Halbfinale von Donezk die leidenschaftlichen Portugiesen mit 4:2, nachdem die 120 zähen Minuten zuvor torlos geblieben waren. Damit steht der Titelverteidiger in seinem dritten Finale in Serie bei einem großen Turnier. Um ihre Regentschaft am Sonntag in Kiew gegen Deutschland oder Italien zu behaupten, müssen sich die Spanier aber deutlich steigern. «Die Deutschen sind vielleicht etwas stärker, wir werden sehen», sagte Spaniens Trainer Vicente del Bosque.

Nur die Abschlussschwäche von Portugals Superstar Cristiano Ronaldo, der vor 48 000 Zuschauern mehrfach aus guter Position scheiterte, bewahrte die uninspirierten Spanier vor dem Aus. Im Elfmeterschießen patzte zwar zunächst Spaniens Xabi Alonso. Dann jedoch hielt Keeper Iker Casillas gegen João Moutinho, Bruno Alves traf nur die Latte. Cesc Fábregas machte für Spanien alles klar. «Es war schwierig. Jetzt bin ich dankbar und voller Gefühle», bekannte Matchwinner Fábregas. Für sein Team war es das 19. Pflichtspiel ohne Niederlage in Serie.

Völlig überraschend hatte sich Spanien-Coach del Bosque nach der Dauerdebatte um die Offensivformation diesmal für den gelernten Stürmer Alvaro Negredo entschieden. Der 26-Jährige vom FC Sevilla war zuvor bei der EM nur eine Minute zum Einsatz gekommen, erhielt aber den Vorzug vor Fernando Torres und Fábregas. Viel bewirkte Negredo nicht, schon nach 53 Minuten musste er seinen Platz wieder für Fábregas räumen. Die gefürchteten Ballpassagen der Spanier blieben lange wirkungslos und wurden von den Zuschauern sogar mit Pfiffen und Buhrufen begleitet.

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