Fernando Torres: Atletico ruft, Kampf mit Podolski und Shaquiri! “Milan hat fertig, Mandzukic nicht genug”

Die Zeitung “AS” nennt am Freitag drei Namen: Fernando Torres, das Urgestein Atleticos, derzeit in Diensten des AC Mailand, Lukas Podolski vom FC Arsenal – und Shaquiri, aktuell bei Bayern München unter Vertrag.

Für alle drei Kicker läuft es derzeit alles andere als rund bei ihren Clubs, alle möchten mehr Minuten auf dem Spielfeld verbringen als auf der Bank. Oder einfach nur mehr Tore schießen.

Für Torres könnte der bei Atletico bereits als gescheitert angesehene Cerci im Tausch angeboten werden, so Spekulationen aus Italien. Shakiri hat noch einen Vertrag in München bis 2016, kommt dort aber selten zum Zug. Angeblich, so die AS, habe Simeone die Operation gestoppt, allerdings würde der Spieler der Sportdirektion in Madrid sehr gut gefallen. Ob es darüber zum Streit mit “Cholo” kommen wird? Fast ausgeschlossen.

20 Millionen für Prinz Poldi

Podolski wiederum scheint im Januar London verlassen zu wollen, nachdem er sich zuletzt darüber beschwerte, nicht oft genug zum Einsatz zu kommen. Auch er hat einen Vertrag bis 2016, seine Ablöse beträgt laut “AS” 20 Millionen Euro. Diese Option scheint realistisch – denn der FC Arsenal soll angeblich am Cerci interessiert sein.

Mandzukic: Mehr Tore als Diego Costa

Fakt ist, dass bei Atletico die neue Nummer 9, Mario Mandzukic, mittlerweile angekommen ist. Zwölf Saisontore können nicht lügen. Damit hat “Super Mario”, wie er bei Atletico seit seinem Tor gegen Real Madrid im spanischen Supercup gerufen wird, sogar schon ein Tor mehr erzielt als sein Vorgänger Diego Costa in England. Der alte Publikumsliebling kommt beim FC Chelsea bislang nur auf elf Treffer. Allerdings: Von Costas Wert im Vorjahr, also 27 Ligatoren am Ende der Saison, ist auch Mario derzeit noch Welten entfernt.

Weil Trainer Diego Simeone weiß, dass er für die Doppelbelastung in Liga und Champions League mehr als nur einen Topstürmer brauchen wird, denkt Atletico jetzt an Verstärkungen.

Torres: Probleme mit der Portokasse

Schon seit mehreren Transferperioden taucht immer wieder der Name von Fernando Torres auf, der allerdings zuletzt selbst ausgeschlossen hatte, auf absehbare Zeit zu Atletico zurück zu kehren. Allerdings hatte er dabei offen gelassen, ob er sich selbst als nicht mehr fit genug für den Job fühlt.

Oder ob es schlicht und ergreifend am nötigen Kleingeld in der Portokasse seines Ex-Clubs fehlt. Denn Atleticos Gehaltsgrenze ist nicht mehr allzu sehr dehnbar. Schon im Sommer musste eine Kapitalerweiterung vorgenommen zu werden, um von der Liga eine Aufstockung der Gehaltsobergrenze zu erwirken.

Beim AC Mailand jedenfalls scheint die Zukunft von Torres nicht zu liegen. Das Team von Filippo Inzaghi ist derzeit einer heftigen Umstrukturierung unterworfen und liegt derzeit in der Tabelle und auch spielerisch weit hinter Juventus Turin und dem AS Rom.

Um die Rückkehr in die internationale Klasse zu schaffen, scheint Torres der falsche Mann zur falschen Zeit. Aus Chelsea nur ausgeliehen, wenn auch bis 2016, hat erst ein Tor in zehn Ligaspielen erzielt. Zu wenig für einen Mann seiner Klasse. Zuletzt wurden ihm sogar Jérémy Ménez und Keisuke Honda vorgezogen – beide zusammen haben schon 13 Tore auf ihrem Konto.