Feliz 2010, Frohes Neues Jahr! Spanien feiert dreimal

In Spanien gab es gleich drei Feiern in der Silvesternacht: Wie üblich auf dem Festland und den Baleareninseln mit Mallorca und Ibiza.

Und dann eine Stunde später noch einmal auf Gran Canaria, Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln.

Dazu hat Spanien seit Freitag die EU-Ratspräsidentschaft, was von der politischen Klasse im Land mit Sekt begrüßt wurde. Denn es beschert Spanien eine in der Krisenzeit dringend benötigte Aufmerksamkeit in der ganzen Welt.

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Millionen Menschen haben in der Nacht zum Freitag weltweit bei Festen unter freiem Himmel ins neue Jahr gefeiert.

In Berlin strömten Hunderttausende trotz nass-kalten Wetters auf die größte Silvester-Party Deutschlands zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule, um friedlich das Jahr 2010 zu begrüßen.

Ausgelassene Menschenmassen tanzten an den Stränden und auf den Straßen der brasilianischen Metropolen Rio de Janeiro und São Paulo oder in New York in das neue Jahrzehnt.

Auch in Madrid, Moskau, Paris, Rom und sogar im Weltall knallten die Sektkorken.

Die ersten, die das Jahr 2010 eingeläutet hatten, waren die rund 5.000 Bewohner der Weihnachtsinsel Kiritimati, die zum Pazifikstaat Kiribati gehört. Schon um 11 Uhr MEZ feierten die Menschen dort Silvester – in Kiribati verläuft die Datumsgrenze.

Danach ließen es die Bewohner Australiens, Neuseelands und anderer Pazifikstaaten krachen. In der australischen Metropole Sydney bekamen die Menschen ein gigantisches Spektakel zu sehen: Vor der berühmten Kulisse der Hafenbrücke und des Opernhauses wurden 36.000 Feuerwerkskörper gezündet.

In der Internationalen Raumstation ISS, wo eigentlich Routine herrschen sollte, feierte die Besatzung dann doch Neujahr – und das im Trockenen und gleich vier Mal.

Die aus Russland, den USA und Japan stammenden Raumfahrer hätten zunächst jeweils zu ihrer Landeszeit und dann offiziell noch einmal um Mitternacht Greenwich-Zeit angestoßen, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau mit. Insgesamt überquerte die Station in der Silvesternacht in rund 350 Kilometern Höhe 16 Mal die Datumsgrenze.

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Foto: SAZ