Federer und Nadal verschmähen Hamburg: “Kein Geld”

Fakt immerhin: Die Traditionsveranstaltung wird ungeachtet der finanziellen Schwierigkeiten der vergangenen Jahre vom 17. bis 25. Juli auch die 104. Auflage erleben.

Für das 48 Profis starke Starterfeld sind bislang nur zwei namhafte Akteure verpflichtet worden. Aus deutscher Sicht ist es der Augsburger Philipp Kohlschreiber, der ebenso fest zugesagt hat wie der Chilene Fernando Gonzalez.

Auf Thomas Haas, der an der Hüfte operiert wurde und längere Zeit ausfällt, muss Stich dagegen verzichten. Womöglich auch auf den Russen Nikolai Dawydenko, obwohl der sich im Vorjahr wortgewandt für die Titelverteidigung 2010 angemeldet hatte. Ob der Weltmeister allerdings bezahlbar sein wird, ließ Stich offen.

Hilfestellung bei den Verhandlungen mit dem Senat erhofft sich Stich durch eine von der Hamburger Handelskammer in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage, in der sich eine große Mehrheit der Hamburger für den Rothenbaum ausgesprochen hat. Mehr als 80 Prozent der Bürger halten das Turnier demnach für einen Gewinn für den Standort, jeder zweite Hamburger (49 Prozent) sei sogar bereit, für den Verbleib der German Open selbst einen finanziellen Beitrag zu leisten.

Dennoch ist es bislang nicht gelungen, Hamburgs Top-Unternehmen für den Rothenbaum zu begeistern. Auch deshalb fehlt das Geld für spektakuläre Verpflichtungen. Einen Roger Federer Roger oder Rafael Nadal, die zu den Zeiten des Masters-Status Stammgäste in Hamburg waren, sind nicht zu bezahlen. Aber, so Stich: "Da wollen wir wieder hin, das muss unser Ziel sein." (SAZ, dpa)

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