Federer in Wimbledon gegen Nadal ohne Chance? “Das war’s”

"Das war’s", sagte Altmeister John McEnroe, als er auf die Titelchancen von Roger Federer angesprochen wurde.

Fakt ist: Der Champion schwächelt, hat seit den Australian Open keinen Titel gewonnen, Platz eins in der Weltrangliste an Rafael Nadal verloren, in Paris nicht einmal das Halbfinale erreicht.

Und die Konkurrenz ist bärenstark, allen voran Andy Murray, der als erster Brite seit Fred Perry vor 74 Jahren beim Heimturnier gewinnen soll.

Aber auch Rafa Nadal kann in Wimbledon gewinnen, wie er vor zwei Jahren zeigte. Über die Auslosung war er zwar unglücklich, aber wer Nadal kennt, weiß, dass ihn das nur besser macht.

Der topgesetzte Federer, der das Turnier gegen den Kolumbianer Alejandro Falla eröffnet, ist siegessicher: "Die Rekorde von Pete Sampras reizen mich nicht", sagte der Eidgenosse, der bei einem siebten Triumph mit dem legendären Amerikaner gleichziehen könnte.

Federer: "Aber ich will wieder die Emotionen und die Gefühle beim Matchball erleben, die Trophäe hochhalten. Wenn dabei der siebte Titel herausspringt, ist es okay." (dpa, SAZ; Foto: Mundodescargas)

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