FC Valencia und Zapatero jubeln: “Historischer Streik”

Die Gewerkschaften wollen den öffentlichen Nah- und Fernverkehr nicht vollständig zum Erliegen bringen. Die Verbände UGT (Allgemeine Union der Arbeit) und CCOO (Arbeiterkommissionen) einigten sich am Donnerstag mit der Regierung darauf, dass ein gewisser Mindestbetrieb aufrechterhalten wird.

Danach sollen am Streiktag 20 bis 30 Prozent der Hochgeschwindigkeits- und der Vorortszüge verkehren. Im Flugverkehr sollen wenigstens 20 Prozent der europäischen Flüge und 40 Prozent der interkontinentalen Verbindungen gewährleistet sein.

Der spanische Verkehrsminister José Blanco sprach von einem "historischen Übereinkommen". Zum ersten Mal in der neueren Geschichte des Landes sei bei einem Generalstreik eine Mindestversorgung vereinbart worden.

Die Gewerkschaften wollen mit der 24-stündigen Arbeitsniederlegung am 29. September gegen eine Arbeitsmarktreform protestieren, mit der die sozialistische Regierung die Entlassung von Beschäftigten erleichtert hat.(SAZ; Foto: Marca)

SAZ-FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!