FC Barcelona: Wunderwaffe Messi kontert Pep Guardiola, Müller und Götze! “Bayern München hat keine Chance”

Denn nach Pep Guardiola, der wie gewohnt vor dem Spiel die Fragen der Journalisten beantworten wird, hat der FC Barcelona einen prominenten Kicker angekündigt: Kein Geringerer als Lionel Messi.

Eine Rarität. Denn normalerweise redet Messi lieber wenig. Zum letzten Mal erschien er im Juni 2013 vor der Presse in Sant Joan Despí, kurz bevor sein Landsmann Tata Martino als neuer Coach bei den Katalanen präsentiert worden war.

Seither gab es nur kleinere Interviews bei Werbeauftritten. Sowie das denkwürdige Gespräch mit Barca TV im Januar 2015, in dem sich Messi vehement über die schlechte Behandlung in der katalanischen Presse beschwerte. Und aus den Reihen des Clubs selbst.

“Wenn man doch endlich aufhören würde, uns mit Dreck zu bewerfen”

Messi hatte dabei unter anderem erklärt: “Man hat mir schon vor Jahren vorgeworfen, ich hätte schlechte Beziehungen zu Guardiola, Etoo, Bojan oder Ibrahimovic. Und dass ich dafür gesorgt hätte, dass viele Leute rausgeschmissen worden seien. Aber das stimmt nicht. Ich habe auch nicht gefordert, dass unser aktueller Trainer Luis Enrique gefeuert wird. Das schmerzt mich, dass diese falschen Informationen aus Barcelona kommen, nicht aus Madrid wie sonst. Sie kommen aus dem Umfeld von Barca, von Leuten, die von sich behaupten, für Barca zu sein. Sie behaupten, dass ich diesen Club regiere, und dass ich Forderungen gestellt hätte, damit ich bleibe. Aber ich verlange gar nichts, denn ich habe nicht die geringste Absicht, den Club zu verlassen. Wenn man doch endlich aufhören würde, uns mit Dreck zu bewerfen.”

Sportlich topfit

Wenige Tage später hatte Präsident Josep Bartomeu Neuwahlen ausgerufen – das Erdbeben, das Messi mit seiner Brandrede verursacht hatte, war nicht mehr zu stoppen.

Fakt ist: Seither ist der FC Barcelona mit Messi sportlich jedenfalls wieder top – und führt in der Liga vor Real Madrid. Auch die Presse in Barcelona sieht das so. Nach einem Vergleich der Spieler beider Teams erklärte die Zeitung “Sport”: “Mit Ausnahme der Torhüter ist Barca auf jeder Position besser besetzt als Bayern München.”

Messi, Suarez und Neymar sind furchteinflößend

Unter anderem heißt es dort weiter: “Nach den Verletzungen der Stars Robben und Ribery muss Guardiola in der Attacke auf Lewandowski setzen, der das Handicap der Verletzung hat, sowie auf Müller und Götze. Das sind zwei Weltmeister mit Deutschland – aber auf jeden Fall kann man sie mit dem Barca-Trio Messi, Suarez und Neymar vergleichen. Luis Suarez zum Beispiel ist viel torgefährlicher als Müller, Neymar kann besser dribbeln und sich frei laufen als Lewandowski, und mit Messi kann man sowieso keinen Spieler der Welt vergleichen, weil er einfach einzigartig ist. Er allein kann das Spiel gewinnen, zumal er in dieser Saison nicht nur viele Tore schießt, sondern auch gleichermaßen für Assists sorgt. Es ist klar, dass die große Chance für Barca in diesem Halbfinale darin liegt, Messi in Topform aufbieten zu können. Es ist lange her, dass Barca auf der Zielgeraden einer Saison in so guter Form war wie aktuell. Der Kader steht komplett zur Verfügung und befindet sich körperlich wie mental in der allerbesten Verfassung.”