FC Barcelona: “Wir sind pleite, Ibrahimovic muss weg!”

Fakt ist: Spaniens Fußballmeister FC Barcelona steckt tief in den roten Zahlen. Eine Buchprüfung habe ergeben, dass sich die Nettoschulden auf rund 442 Millionen Euro belaufen, teilte der für Finanzen zuständige Vizepräsident Javier Faus mit.

Die vorige Vereinsführung unter Präsident Joan Laporta hatte für die abgelaufene Saison einen Nettogewinn von 11,1 Millionen Euro in der Bilanz ausgewiesen. In Wirklichkeit habe es jedoch einen Verlust von 77,1 Millionen Euro gegeben.

In den einschlägigen Internet-Foren macht sich langsam aber sicher Panik breit. Ein Teilnehmer sagt: "Um Himmels willen, wir sind pleite, schafft endlich Großverdiener Ibrahimovic hier weg."

Die neue Vereinsführung versucht seit Wochen, die Bilanzen des Clubs mit Spieler-Verkäufen aufzufrischen, allerdings winken die Top-Clubs bei Ibras Gehalt geschockt ab: Der Schwede verdient in Barcelona 12 Millionen Euro netto pro Jahr – und das noch vier Jahre lang.

Es ist das Erbe des Nationalisten Joan Laporta, der den FC Barcelona seit Jahren als Startrampe für seine politische Karriere benutzte … (SAZ, dpa; Foto: SAZ)

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