FC Barcelona will Marco Reus, Transfer-Krieg geht weiter! “Bayern im Untergrund, Real gibt nicht auf”

Die Zeitung “Sport” aus Barcelona schreibt: “Halb Europa träumt weiter davon, Reus unter Vertrag zu nehmen.” Und die Zeitung bringt einen langen Bericht über den “Krieg”, der sich vor Marcos Vertragsverlängerung hinter den Kulissen abgespielt haben soll.

Demnach waren Real Madrid, der FC Barcelona und Manchester City bis zuletzt an dem Spieler dran. Der sich dann aber doch für Dortmund entschied. Die Frage ist jetzt: Wie lange will er seinen Vertrag erfüllen? Oder lockt ihn nicht doch irgendwann einmal wie Toni Kroos die Idee, neue Herausforderungen zu bestehen und die heimische Provinz zu verlassen?

Mourinho gab schnell auf

Laut “Sport” jedenfalls glich das Szenario um Reus zuletzt einer Versteigerung, aus der nur der FC Chelsea mit seinem Coach José Mourinho vorzeitig ausgestiegen sei.

Barça habe demnach bis zuletzt den Vorteil gehabt, der Lieblingsclub von Reus zu sein – jedenfalls im Ausland. Der Deutsche habe jedenfalls nie seine Vorliebe für Barca verheimlicht. Allerdings sei das Verbot, bis 2016 Transfers zu tätigen, das große Problem für Barca gewesen. Die Option Barcas, den Spieler an sich zu binden, den Deal aber erst im Januar 2016 gültig werden zu lassen, sei angeblich immer noch nicht vom Tisch. Demnach könnte Reus bals Katalane werden.

City: Geld spielt keine Rolle

Die englischen Clubs haben die Probleme Barcas in Sachen Transfers nicht. Manchester City hat laut “Sport” bis zuletzt mit viel Geld versucht, Reus zu locken – während Liverpool und Arsenal mit sportlichem Ehrgeiz auftrumpften. Bei ihnen, so das Argument, hätte Reus auf Anhieb ein Führungsspieler werden können. Angeblich habe Reus das Stil von Gunner-Coach Arsene Wenger am besten gefallen.

Auch Manchester United unter Louis Van Gaal habe sich für Reus interessiert. Zusammen mit Mats Hummels hätte man Reus gerne im Paket geholt – dafür wäre van Gaal sogar bereit gewesen, persönlich mit dem Spieler zu verhandeln. Zu einer wirklichen Gesprächsrunde sei es allerdings nie gekommen.

Bayern ärgert Borussia

Während die genannten Clubs offiziell bei Borussia Dortmund vorstellig geworden seien, habe Bayern München versucht, im Untergrund zu wirken – so die “Sport”. Demnach habe man Reus holen wollen wie zuletzt Mario Götze. Was die Borussia sehr verärgert hatte.

Paris Saint Germain sei angeblich als Kandidat schnell ausgefallen, so die Zeitung aus Barcelona. Denn Reus habe die Idee nicht gefallen, mit Zlatan Ibrahimovic in einem Team zu stehen. Der Schwede ist der Star Nummer eins der Franzsosen.

Und Real Madrid? Die Königlichen waren angeblich über Kontakte seit dem Transfer von Toni Kroos ganz nah dran an Reus, Präsident Florentino Perez habe Reus als Schlüsselspieler für die kommenden Jahre erachtet. Geld habe dabei keine Rolle gespielt. Warum sich Reus aber nicht für Real entschieden hat, wird nicht erklärt.

Denn Fakt ist, dass Reus in Dortund bis 2019 verlängert hat. Die “Sport” kommentiert: “Fürs erste hat Jürgen Klopp das Schachspiel um Reus gewonnen.” Aber eben nur fürs erste …