FC Barcelona: Watsche für Lionel Messi und Luis Enrique! “Pele war besser”

Fakt ist, dass der Coach Montoya selbst im Pokal nicht einsetzt. Montoya hat offenbar keine Chance auf einen Einsatz.

Nach dem Spiel hagelte es wieder Fragen zum Thema, wie so oft zeigte sich Luis Enrique genervt: “Leider können eben nur elf Spieler auflaufen, das ist das Problem, das ich als Trainer nun mal habe. Ich muss entscheiden und fertig. Sergi Roberto ist ein guter Spieler und ich vertraue ihm voll und ganz. Er hat ohne Frage eine große Zukunft vor sich, er gefällt mir sehr gut. Aber ich kann ja niemanden töten, damit ein anderer für ihn spielen kann. Ich habe einen Kader mit 23 Spielern und es können immer nur elf spielen.” Selbst in dieser Aufzählung: keine Spur von Montoya, für den Neuzugang Douglas ran durfte. Sergi Roberto wurde immerhin für Ivan Rakitic eingewechselt, wenn auch erst in der 63. Minute.

Douglas braucht Selbstvertrauen

Luis Enrique sprach dafür über Douglas: “Er braucht Spiele, um Selbstvertrauen zu tanken. Er ist von allen Spielern der unerfahrenste bei Barca, alles ist für ihn neu.”

Zum Debütanten Edgar Ié sagte der Trainer: “Er kann noch viel in der B-Elf lernen, sein Debüt wird am Ende nicht mehr als eine Anekdote sein, denn um wirklich wichtig zu sein bei den Profis braucht er noch viel mehr Konstanz.” Die hat derzeit Marc Bartra, der in dieser Saison noch kein einziges Foulspiel begangen hatte. Der Trainer: “Eine kuriose Statistik, aber wir hatten ja auch einen Spieler wie Carles Puyol, der trotz seiner aggressiven Spielweise kaum Fouls begangen hat.”

Andres Iniesta: Schönes Tor, 90 Minuten durchgespielt

Besonders freute ihn aber die Rückkehr eines Großen im Kader: Andres Iniesta. Der Weltmeister spielte nach seinen Verletzungsproblemen 90 Minuten lang durch, schoss ein schönes Tor und scheint für die kommenden Aufgaben in Liga und Champions League fit zu sein. Luis Enrique: “Je mehr Spieler ich zur Verfügung habe, umso besser. Wir haben mit Intensität gespielt, Ernsthaftigkeit und der nötigen Einstellung, um das Spiel sicher zu gewinnen.”

Nicht zum Einsatz kam Lionel Messi, den Luis Enrique schonen wollte. Über ihn sprach dafür Ex-Barca-Coach César Luis Menotti, argentinischer Landsmann des Barca-Stars. Und sagte der argentinischen Zeitung “El Gráfico” erstaunliche Dinge.

Menotti: “Messi ist unglaublich gut, aber Pele war noch besser”

Demnach ist Messi für Menotti keinesfalls der beste Spieler aller Zeiten, als der er bei Barca allenthalben gerühmt wird. Menotti: “Ohne Messi hätten wir bei der WM in Brasilien die Vorrunde nicht überstanden. Danach blieb er leider ohne wirklichen Partner in der Attacke, das war das Problem. Messi ist unglaublich gut, aber in der Runde der Allergrößten ist Pele besser. Das war ein Außerirdischer. Wenn er zum Kopfball hoch sprang, reichte ihm Rattin, damals der längste Spieler überhaupt, gerade mal zu den Eiern.”

Voll des Lobes ist Menotti auch für Pep Guardiola in seiner Zeit als Barca-Trainer: “Guardiola hätte die argentinische Nationalelf trainieren sollen, als Sabella ging.”