Real Madrid vs. Barca: Zittern um Messi und Cristiano Ronaldo! “Mach’s noch einmal, Bale”

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Ganz Spanien, so weit es sich für Fußball interessiert, redet seit Tagen nur noch von einer Sache: dem Clasico am Samstag zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid. Tatsache ist: Das Spiel ist einfach nicht tot zu kriegen, nicht einmal zehn Punkte Abstand zwischen Barca, dem Tabellenführer der Liga, und Real, dem Dritten, können der Magie dieser Partie schaden.

Selbst in Barcelona, wo man dem Kick mit Gelassenheit entgegen sehen könnte, ist die Aufregung groß. Denn eine Niederlage zuhause gegen Real würde die fast schon sichere Meisterschaft zwar nicht vermiesen. Aber ein bisschen wohl doch. Deshalb schaut man in Barcelona ganz genau zum Spiel der Argentinier am Dienstag abend gegen Bolivien. Der Rasen in Cordoba scheint ein Acker zu sein. Nicht auszudenken, wenn Lionel Messi in eines der vielen Löcher tritt und sich den Knöchel verstaucht. Dann würde er im Clasico fehlen. Und Barcas Siegchancen wären eine gute Nummer kleiner.

FIFA-Virus? Kein Spieler kommt, weil er gezwungen wird…

Aber auch Real Madrid wittert Gefahr. Cristiano Ronaldo muss ebenfalls am Dienstag zum Test gegen Belgien antreten. Eigentlich keine Gefahr, aber man weiß ja nie. Seit Jahren werden Länderspiele in Spanien als “FIFA-Virus” bezeichnet. Denn die internationalen Verbände bestimmen über die Köpfe der Clubs hinweg, wann und wo die Angestellten dieser Clubs für ihre Länder spielen müssen. Eigentlich ein Skandal, so die Zeitung “Marca”. Allerdings, darauf wies jetzt Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque hin: Kein Spieler kommt, weil er gezwungen wird. Und alle spielen, weil stolz auf ihre Karriere in der Seleccion, nach Länderspielen besser als vorher. Worte von Del Bosque.

Besonders im Blickpunkt am Samstag stehen die Angriffsreihen der beiden Teams. Bei Barca der Dreizack mit Messi, Neymr und Luis Suarez. Bei Real Madrid der BBC-Sturm mit Gareth Bale, Karim Benzema und Cristiano Ronaldo. Noch nie konnten die BBC-Stars einen Clasico gewinnen, schlimmer noch: Dreimal standen sie gemeinsam gegen Barca in der Startelf, dreimal wurde verloren. Was bleibt, ist die Erinnerung an das Pokalfinale 2014, als Bale das entscheidende Tor zum Sieg Reals schoss. Unvergessen sein Flankenlauf über die linke Seite, Marc Bartra träumt heute noch von diesem Tor – selten hat der Verteidiger Barcas so schlecht ausgesehen, mittlerweile lässt ihn Trainer Luis Enrique meist auf der Bank. Aber in diesem Spiel fehlte CR7 mit Verletzung.

Natürlich gibt es wie immer Zweifel an der Aufstellung. Sind drei Stürmer nicht zu viele in Barcelona, wo Barca traditionell die Überlegenheit im Mittelfeld anstrebt? Als sicher gilt, dass bei Real Casemiro die Rolle des Abfangjägers übernehmen wird, um genau diese Konstellation zu vermeiden. Die beiden anderen Mittelfeldspieler werden Toni Kroos und Luka Modric sein, spekuliert die Zeitung Marca. Isco und James bleiben demnach auf der Bank. In der Abwehr werden Sergio Ramos, Pepe, Danilo und Marcelo aufgeboten.

Das Spiel wird am Samstag um 20 Uhr 30 angepfiffen, diskutiert wird noch über die Art und Weise, wie dem jüngst verstorbenen Johan Cruyff gehuldigt werden soll. Die Zeitun “Sport” regt an, dass das ganze Stadion in der 14. Minute den Namen des einstigen Spielers und Trainers der Katalanen singen soll. Auf der Tribüne werden sich dem Vernehmen nach alle noch lebenden Ex-Präsidenten Barcas versammeln, inklusive Joan Laporta, einem von Cruyffs besten Freunden. Man wird sehen …

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