Barca: Victor Valdes rühmt tödlichen CR7! “Ich bin einfach gegangen, Sorry”

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Víctor Valdés bereut. Der Keeper, der vor zwei Jahren dem FC Barcelona schnöde den Rücken kehrte, würde einen Fehler am liebsten wieder gut machen. Aber natürlich weiß er auch, dass das nicht geht.

Im kolumbianischen Fernsehen erklärte Valdes, dass es seine eigene Schuld war, dass er Barca durch die Hintertür verlassen hatte. Dabei wusste er zum Zeitpunkt des Gesprächs, das noch gar nicht ausgestrahlt wurde, aber schon detailliert durch die Presse geht, von seinem aktuellen Konflikt mit Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal noch gar nichts.

Denn mittlerweile wurde er bei United aussortiert – am besten sucht er sich gleich einen neuen Arbeitgeber. Wer aber könnte das sein?

Im nächsten Leben kein Keeper

So ist erst einmal Vergangenheitsbewältigung angesagt. Einer der Sätze für die Ewigkeit, die Valdes jetzt sagte, lautet: “Vom Fußball zu reden bedeutet, über tausende von Momenten zu sprechen, in denen man leidet.” Wenn er jedenfalls noch einmal auf die Welt kommen sollte, so Valdes, dann sicher nicht als Torwart: “Ich bin aus verschiedenen Gründen, die das Leben so schreibt, Profi geworden. Aber es war kein leichter Weg. Und sicher haben die guten Jahre nicht aufgewogen, was man in anderen Jahren durchlitten hat.”

Denn, so Valdes: “Der Fußball sortiert dich aus. Wenn du dir das Knie verletzt kommt eben der Nächste an die Reihe. Ich weiß, dass ich wichtige Titel gewonnen habe, aber ich habe immer gesagt, dass die wichtigsten Titel die drei Europapokale mit Barca gewesen sind. Es kommt mir nicht in den Sinn, einen individuellen Titel über meine Teams zu stellen. Und es gefällt mir nicht, mich um Statistiken zu kümmern, ich kann mir nicht einmal die Geburtstage meiner Kinder merken.”

2006 das Spiel seines Lebens

Das vielleicht wichtigste Spiel seines Lebens fand 2006 in Paris statt, im Finale der Champions League gegen den FC Arsenal. “Ich habe eine besondere DVD davon, es war der beste Moment meiner Karriere, das war die große Nacht in meiner Karriere, danach ging es mit mir nur noch bergauf.”

Bis zu seinem Abschied eben. Valdés bedauert vor allem die Art und Weise seines Abgangs, für den er selbst verantwortlich war: “Mein Abschied, den ich von Barca hatte, war nicht der, den ich mir heute wünschen würde. Schuld daran war die Behandlung, die ich in Deutschland vor mir hatte. Und natürlich mein Charakter. Ich bin einfach gegangen. Die Leute in Barcelona hätten sich mehr von einem wie mir erwartet. Und sicherlich mache ich mir deshalb auch Vorwürfe.”

Niemals wieder Superstar

Valdes ist klar: “Ich werde niemals mehr ein Superstar sein, denn die Verletzung war nun einmal da. Und ich weiß, dass es im Fußball gnadenlos zugeht, man wird einfach aussortiert. Man ist dann nichts mehr wert, der nächste kommt an die Reihe.”

Die besten Stürmer, gegen die er in seiner Karriere spielen musste, sind für Valdes unvergessen: “Es gab viele gute Stürmer. Raul zum Beispiel, ein untypischer Stürmer, lästig wie eine Mücke, es schien so, als wäre er nicht da, aber er war tödlich. Ronaldo, der Brasilianer, der immer ganz platziert schoss. Und Cristiano Ronaldo, der ebenfalls tödlich ist, unter dem ich sehr zu leiden hatte. Ich hatte Glück und gegen die Besten der Welt gespielt.”

Und Messi? Laut Valdes ist er “pures Talent”. “Er hat sich Jahr für Jahr verbessert, und das schon mit dem Druck, der Beste zu sein. Ich war in Teams mit so tollen Leuten wie Ronaldinho, Xavi, Iniesta … Er hat mir geholfen, als Mensch und Profi immer besser zu werden. Er hat einfach keine Grenzen.”

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