FC Barcelona: Trikot-Werbung für Katar bringt 165 Millionen!

Damit ist jetzt Schluss, das hoch verschuldete Barca braucht dringend Kohle. So machte man sich auf die Suche nach einem angeblich ethisch korrekten Sponsor, der wenigstens ein bisschen zu Unicef passen würde, mit dem noch Verträge bestehen. Und fand die "Katar-Stiftung".

Die spült pro Saison 30 Millionen Euro im Jahr in die klammen Kassen der Katalanen, und das fünf Jahre lang. Macht, weil der Deal schon ab Januar 2011 gilt, zuammen 165 Millionen.

Amnesty International dürfte darüber weniger erfreut sein, im arabischen Emirat Katar herrscht das strenge islamische Scharia-Recht, Frauen, Ausländer (80 Prozent der Bevölkerung) und Homosexuelle werden unterdrückt, politische Parteien sind nicht zugelassen, das ganze Land gilt als "unfrei".

Die Stiftung betreibt unter anderem einige Elite-Unis nach US-Vorbild in Doha, wo vorzugsweise die reichen Kinder der Scheichs studieren.

Barcelonas Trainer Pep Guardiola verdiente einst zwei Jahre lang als Spieler sein Geld in Katar, war zuletzt Werbeträger für die umstrittene WM-Bewerbung des Wüstenstaates. (SAZ; Foto: Wikipedia)

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