FC Barcelona: Stadionschließung droht – wegen ‘betrunkenem’ CR7, Sergio Busquets kassiert 10 Millionen Euro netto!

Das berichtet die Zeitung “Marca”. Demnach beschert die Vertragsverlängerung mit Barca Busquets auch eine Gehaltserhöhung. Zehn Millionen Euro netto darf der Mittelfeldmann demnächst nach Hause tragen. Mehr als Neymar und Luis Suarez.

Der Vertrag wird bis 2019 laufen, danach greift eine Option für ein weiteres Jahr in Abhängigkeit von den Einsätzen, die Busquets im Team hat. Bislang hat Busquets zweimal seinen Vertrag verlängert, der aktuell noch bis 2018 läft. Allgemein wird damit gerechnet, dass der Deal in den kommenden Tagen offiziell verkündet wird.

Pedro zu Bayern München?

Andere Spieler bei Barca haben offenbar nicht so klar wie Busquets, ob sie in Katalonien bleiben sollen. Unter anderem Pedro, dessen Abgang im Sommer 2015 weiterhin in der Presse diskutiert wird. Das berichtete schon vor Wochen die Zeitung “Marca” aus Madrid. Demnach ist Pep Guardiola von Bayern München derzeit an Pedro dran. Guardiola hätte den Weltmeister gerne als Ersatz für Franck Ribery.

Der Franzose, so die Spekulation der Marca, soll in Zukunft aus Altersgründen stärker die Rolle der falschen Neun übernehmen. Für Dampf auf den Flügeln scheint Ribery mittlerweile zu alt und zu anfällig für Verletzungen. Auch Arjen Robben wird nicht jünger, sondern älter. Zeit also, um über eine Reform in der bayerischen Attacke nachzudenken. Und das scheint Pep Guardiola derzeit zu tun.

CR7 beleidigt, Barca sucht die Schuldigen

Angeblich hat Guardiola die Verpflichtung Pedros bereits bei seinem Vorstand angemeldet. Hilfreich könnte sein, dass sich der Spanier beim FC Barcelona nicht gewertschätzt fühlt. Denn in den wichtigen Spielen sind Lionel Messi, Neymar und Luis Suarez gesetzt – für ein dribbelndes Leichtgewicht wie Pedro ist dann kein Platz mehr in der katalanischen Offensive.

Derweil muss sich Barca aber auch noch um Cristiano Ronaldo kümmern. Der Star von Real Madrid war am vergangenen Wochenende während des Spiels gegen Levante im Camp Nou von Fans beleidigt worden, obwohl CR7 dort gar nicht spielte. Aber das neue Reglement der Liga sieht vor, dass auch verbale Gewalt unterbunden werden muss. Egal, gegen wen, wann und wo.

Stadionverbot droht – und Tribünenschließung

Und so sucht Barca aktuell nach den Urhebern der Rufe gegen CR7. “Cristiano Ronaldo, borracho” hieß es dabei, in Anspielung auf Ronaldos Geburtstagsfeier. Dabei soll dort gar kein Alkohol geflossen sein, wie nach der Feier Sami Khedira beteuerte. Angeblich sei alles doch nur ein Abendessen gewesen. Fakt ist allerdings, dass man auf Videos CR7 singen und tanzen sieht. Recht ausgelassen.

Javier Faus, Vizepräsident und Schatzmeister Barcas, kündigte an, mit der Liga voll und ganz zu kooperieren: “Wir haben unsere Sicherheits-Beauftragten und Anwälte angewiesen, der Liga zuzuarbeiten. Wir werden natürlich dazu beitragen, die Vorkommnisse restlos aufzuklären, wir tun alles, was in unserer Hand liegt.”

Fakt ist, dass die Liga im Falle von verbalen Gewalttaten Stadien schließen kann, in minderen Fällen auch einfach nur einzelne Tribünen. Real Madrid hatte deshalb zuletzt in einem Heimspiel Fans sofort des Stadions verwiesen, die in Sprechchören Barcas Messi beleidigt hatten. Ob Barca die Übeltäter, die jetzt Ronaldo beleidigten, aus dem Klub werfen wollen, wusste Faus nicht zu berichten.