FC Barcelona: Ronaldo weint im Rückspiegel, Messi jubelt! “Abendessen mit Alex Ferguson”

Nach seinem Doppelpack gegen Eibar ist der Floh wieder einsame Spitze in Spanien. In diesem Jahr hat Messi schon mehr als zehn Tore auf Ronaldo aufgeholt. Noch in den Weihnachtsferien sah es so aus, als wäre der Vorsprung Ronaldos auf Messi unaufholbar. Pustekuchen. Und: Die Tendenz bei Messi ist ganz klar steigend. Denn der Argentinier traf in Eibar sogar per Elfmeter und Kopfball. Nicht gerade seine Stärken.

Und Cristiano Ronaldo verzweifelte gegen Levante wie so oft in letzter Zeit. Beim 2-0 traf er nicht ein einziges Mal, seine Verzweiflung war ihm in jeder Spielminute deutlich anzusehen. Chancen hatte er zuhauf. Aber beim zweiten Tor, das CR7 schon als seinen eigenen Treffer bejubelte, hielt sogar noch Gareth Bale den Fuß dran. Doppelpack für Bale also, der schon Tor Nummer eins gemacht hatte. Und Ronaldo? Null. Für den Portugiesen ein kleiner Super-GAU. Denn er will doch erklärtermaßen erneut Weltfußballer vor Messi werden. Dafür muss er aber auch mehr Tore schießen als der Floh.

CR7 trifft sich mit Sir Alex

Jetzt kam auch noch heraus: Cristiano Ronaldo ging nach dem 3-4 Reals gegen Schalke zum Diner mit seinem alten Trainer Alex Ferguson. Das berichtet jetzt die englische Zeitung “The Sun”.  Ferguson ist immer noch präsent bei Manchester United. Plant CR7 etwa seinen Abgang? Zermürbt ihn der ewige Wettkampf mit Messi, der nicht aufgeben will?

Fakt ist, dass Ferguson beim Spiel gegen Schalke im Stadion Bernabeu war. An der Seite von Ronaldos Berater Jorge Mendes. Und der Engländer, der aktuell als Botschafter für United arbeitet, sagte voraus: “Aufgepasst, Real Madrid kann dieses Spiel verlieren. Wenn Real weiter kommt, dann nur, weil CR7 auf dem Platz steht.” So kam es auch: Ronaldo traf per Doppelpack, Real schaffte den Einzug ins Viertelfinale.

Barca ist Spitze

Vor dem Clásico am Sonntag ist Barca damit wieder in allen Belangen Spitze. Auch in der Tabelle. Trainer Luis Enrique jubelte ausgelassen wie selten: “Wir kommen in perfekter Form ins Spiel gegen Real, wir sind Tabellenführer und wirklich gut drauf.”

Am Sonntag kommt es damit zum Duell der Giganten: Bale, Benzema und Cristiano Ronaldo auf der einen Seite. Auf der anderen Messi, Neymar und Luis Suarez. Was für eine Ansammlung von Superstürmern. Das gibt es nur in Spanien. Ob auch viele Tore daraus resultieren?

Erst City, dann Real

Fakt ist, dass Barca am Mittwoch noch ein anderes Spiel zu spielen hat. In der Champions League geht es gegen Manchester City, den englischen Meister. Das Hinspiel wurde zwar locker mit 3-1 gewonnen, aber die Engländer rechnen sich im Rückspiel Chancen aus. Zu verlieren haben sich nichts mehr, auch die englische Liga scheint gegen den FC Chelsea unter José Mourinho verloren. Will City also in dieser Saison etwas gewinnen, muss am Mittwoch Barca geschlagen werden. Entsprechend turbulent könnte die Partie werden. Natürlich nur, wenn Messi und Co nicht auf der Höhe wären. Was derzeit kaum zu glauben ist. Luis Enrique sagt: “Wir denken jetzt erst einmal an City, dann kommt Real an die Reihe.”