Real Madrid will Neymar, 220 Millionen Ablöse! “Schlacht mit PSG und Manchester United”

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Kaum ist die Saison vorbei, da wird auch schon wieder über die nächste Saison spekuliert. Es geht dabei wie immer am liebsten um neue Spieler für die Clubs. Oder noch besser: Um bereits bekannte Spieler, die man anderen Clubs abwerben kann. Umso schöner, wenn es um Real Madrid und den FC Barcelona geht.

Denn während sich Barca in den politischen Streit um die von der spanischen Regierung verbotenen “Esteladas”, die Fahnen der Unabhängigkeit Kataloniens, beim Finale der Copa del Rey (am Sonntag gegen den FC Sevilla) einmischt, um einigen (wie viele sind es eigentlich?) seiner Fans diese Form des politischen Protests zu ermöglichen, geht es in Sachen Neymar um Fußball. Und um die Zukunft eines der wichtigsten Stars des FC Barcelona.

Der Brasilianer hat nämlich angeblich gute Kontakte zu Real Madrid, Paris Saint Germain und Manchester United. Von allen diesen Clubs sollen laut einem Bericht der Zeitung AS formale Angebote vorliegen. Und Neymar will sich die Zeit gönnen, sie genau zu prüfen, bevor er die lange angekündigte Vertragsverlängerung bei Barca unterschreibt.

Barca sagte damals noch: “Wir haben ihn für 57 Millionen bekommen.” Mittlerweile weiß man: Das war nicht wirklich ganz die Wahrheit…

Zur Erinnerung: Eigentlich war Neymar vor seinem Transfer zu Barca bereits fest als neuer Star bei Real Madrid gehandelt worden. Der Deal mit den Königlichen war wohl schon unter Dach und Fach, bevor Neymar doch zu den Katalanen wechselte. Und anschließend erklärte, er habe nie etwas anderes gewollt. Real Madrids Präsident Florentino Perez erkärte später kleinlaut: “Neymar hätte uns 150 Millionen Euro gekostet.” Barca sagte damals noch: “Wir haben ihn für 57 Millionen bekommen.” Mittlerweile weiß man: Das war nicht wirklich ganz die Wahrheit, über mehrere Scheinverträge wurde die wahre Ablöse für Neymar mehr oder weniger geschickt versteckt. Allerdings nicht so gut, dass die Staatsanwälte in Spanien sie nicht doch entdeckt hätten. Die Gerichtsprozesse im Fall “Neymargate” laufen immer noch, Ex-Präsident Sandro Rosell ist bereits über die Sache gestolpert.

Wie die AS schreibt, benutzt Neymar jetzt offensichtlich das erneute Interesse Reals als Backup für den Fall, dass Barca seine Gehaltsforderngen nicht erfüllen will. Das neue Angebot seines aktuellen Arbeitgebers soll angeblich bis 2022 laufen, nicht wie ursprünglich gemeldet nur bis 2021 – und angeblich sei Neymar auch glücklich in Barcelona. Neymars Vater hat diese Angebote bislang dementiert. Dies gehöre aber, so die brasilianische Presse, zum aktuellen Pokerspiel.

Ablöse: Bald 220 Millionen Euro

Wie es weiter heißt, soll angeblich Paris das stärkste Interesse an Neymar haben. Die Franzosen wollen unbedingt die Champions League gewinnen. Dazu brauchen sie nach dem Abgang von Zlatan Ibrahimovic dringend frische Stars. Am liebsten Cristiano Ronaldo oder Neymar.

Wer auch immer (und wie auch immer) Neymar aus seinem noch bis zum Jahr 2018 laufenden Vertrag bei Barca heraus kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Denn die Ablöse des Stars ist auf 190 Millionen Euro fest geschrieben – nach der geplanten Vertragsverlängerung soll sich dann bei 220 Millionen liegen.

Geld, das Barca angesichts seines aktuellen Schuldenstandes laut Insidern gut gebrauchen könnte. Schon vor Monaten hatte Ex-Boss Joan Laporta erklärte, ein Verkauf von Neymar könne unvermeidlich werden.

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