FC Barcelona: Rayo Vallecano verspricht Tore, viele Tore! “Mourinho und Pep Guardiola im Visier”

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Der FC Barcelona marschiert unaufhaltsam in Richtung 24. Meisterschaft. Wer will Barca denn noch stoppen? Rayo Vallecano etwa, wo Barca am Donnerstag ab 21 Uhr spielt? Kaum zu glauben. Auch wenn dessen Trainer Paco Jemez sagt: “Wir bereiten uns auf alles vor.”

Was er damit meinte? Vielleicht einen Sack voller Gegentore?

Fakt ist, dass Barca in den kommenden Wochen gleich eine ganze Reihe von Rekorden brechen kann. Der erste betrifft auch Real Madrid, das bislang mit dem Team von Luis Enrique den Rekord von 34 ungeschlagenen Spielen in Serie hält – von Real erreicht unter Trainer Leo Beenhakker in der Saison 1989/90. Und von Barca aktuell egalisiert. Verliert Barca auch am Donnerstag gegen Rayo nicht, wäre Real Geschichte.

Sollte Barca die kommenden zwölf verbleibenden Ligaspiele gewinnen, hätte man 102 Punkte in der Liga – so viele wie noch niemand vorher … auch nicht Mourinho

Das könnte auch am Ende der Saison so sein, sollte Barca die kommenden zwölf verbleibenden Ligaspiele noch gewinnen. Dann hätte man nämlich 102 Punkte in der Liga zusammen, so viele wie noch niemand vorher. Bislang halten Barca selbst (unter Trainer Tito Vilanova) und Real Madrid unter José Mourinho mit jeweils 100 Punkten den ewigen Rekord der Liga. Mehr als hundert hat noch kein Club geschafft.

Auch eine Legende bei Barca wäre dann aus den Geschichtsbüchern gestrichen, wenigstens in diesem Aspekt. Pep Guardiola. Denn bei noch acht Siegen in Serie wäre dessen Rekord von 16 Siegen in Serie geknackt, den er einst als Trainer von Barca schaffte. Aktuell hat Luis Enrique mit Barca neun Siege in Serie auf dem Konto.

Paco Jemez: “Das ist kein Zufall, wer im Fußball an Zufall glaubt, hat keine Ahnung, wovon er redet. Wir sind ein kleiner Club, das muss man wissen.”

Das allerdings könnte am Ende schwerer werden als gedacht, Rayo hat seit sieben Spieltagen nicht mehr verloren – und das nach dem Ausscheiden aus der Copa del Rey. Rayos Coach Jemez sagte jetzt: “Das ist kein Zufall, wer im Fußball an Zufall glaubt, hat keine Ahnung, wovon er redet. Wir sind ein kleiner Club, da ist es nicht leicht, zwei Wettbewerbe zu spielen. Wir hatten viele Verletzte, da war es nicht leicht, Pokal und Liga zu spielen.”

Dass seine Teams im Laufe der Spielzeit immer besser werden, weiß Jemez auch: “Wir haben in jedem Jahr 15 oder 16 neue Spieler, das ist jedes Mal so, als würden wir bei Null anfangen. Wir fangen deshalb auch später an, gut zu spielen, als andere Teams. Wir brauchen einfach mehr Zeit, uns einzuspielen. Wir müssen in dieser Beziehung besser werden, es wäre normal, vier oder fünf Neue zu integrieren. Kontinuität wäre schön. Aber so ist das eben …”

Kein Team hat in Spanien mehr Gegentore kassiert als Rayo, da denkt man leicht an ein Schützenfest am Donnerstag gegen Barca. Allerdings: Rayo hat auch von allen Teams ab Platz neun abwärts die meisten Treffer erzielt. Jemez: “Wir spielen Fußball, da muss man sich nach seinen Möglichkeiten richten. Wir sind fröhlich auf dem Platz und wollen Tore schießen. Das müsste eigentlich nicht heißen, dass wir hinten mehr kassieren. Aber so ist es, leider.”

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