FC Barcelona: Pedro schlägt Krach, Messi schockt Cristiano Ronaldo! “Will bei Barca bleiben”

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So etwas nennt man wohl Schicksal. Ausgerechnet Pedro schoss den FC Barcelona zu seinem fünften europäischen Supercup. Dabei muss er den Club seines Herzens wohl oder übel verlassen.

Das verriet jedenfalls mehr oder weniger direkt der neue Sportdirektor Barcas, Robert Fernández. Der erklärte nach dem 5-4 gegen den FC Sevilla auf die Frage, wieso Pedro trotz des Ausfalls von Neymar erneut nur auf der Bank saß: “Pedro hat mir von einigen Tagen schon gesagt, dass er Barca verlassen will.” Worauf Pedro indigniert erwiderte: “Wir haben doch bisher kaum miteinander geredet, diese Aussage von Robert ist einigermaßen daneben.”

Pedro: “Es geht nicht ums Geld”

Und dann präzisierte Pedro noch: “Es kann keine Rede davon sein, dass ich Barca verlassen will. Es geht aber um Spielminuten. Es geht nicht ums Geld, das zu behaupten, wäre unwürdig.”

Mit anderen Worten: Pedro sieht sich als Opfer. Er muss quasi gehen, wenn er weiter Fußball spielen will. Und auch dann, wenn er die kommende Europameisterschaft mit Spanien im nächsten Jahr nicht verpassen will. Bei Barca hätte er in der laufenden Saison erneut kaum Chancen auf Einsätze, schon in der Vorsaison musste er Messi, Luis Suarez und Neymar von der Bank aus zusehen. Und Neymar kann ja nicht ganzjährig die Mumps haben, wie aktuell der Fall. In 14 Tagen wird der Brasilianer wieder spielen. Und Fakt ist: Nicht einmal jetzt brachte Trainer Luis Enrique Pedro von Anfang an. Für den früheren Weltmeister spielte Rafinha – und das nicht einmal schlecht. Rafinha schoss sogar ein Tor, zwischenzeitlich führte Barca nach zwei traumhaften Freistößen Messis mit 4-1 und spielte sehr guten Fußball. Auch ohne Pedro.

Bartra machte alles schlimmer

Dass es zur Verlängerung und wohl doch noch zum offiziellen Abschiedsspiel für Pedro kam, lag an schier unglaublichen Abwehrfehlern bei Barca – vor allem von Dani Alves, Jeremy Mathieu und Marc Bartra, der für Rafinha eingewechselt wurde, aber die Abwehr noch löchriger machte als wie zuvor ohnehin schon war. Am Ende der 90 Minuten hieß es 4-4. Und das Spiel ging in die Verlängerung.

Dort schoss dann Pedro das Tor zum 5-4. In der 115. Spielminute. Verrückt. Schon 2009 hatte Pedro unter dem damaligen Trainer Pep Guardiola den europäischen Supercup für Barca entschieden. Damals gegen Donezk. Ebenfalls in der 115. Minute. Ebenfalls als Einwechselspieler. Und Lionel Messi, der jetzt auf dem Weg zum fünften Weltfußballertitel nicht mehr aufzuhalten ist, gratulierte: “Ich freue mich für Pedro, er hat es mehr als verdient.” Dasselbe sagte der neue Kapitän Andres Iniesta: “Ich hoffe, dass uns Pedro noch viele Titel gewinnen wird. Es kann nicht sein, dass wir nach einem 4-1 noch den Ausgleich kassieren.”

Konnte es aber. Und bei Barca wächst die Erkenntnis, dass nur auf der Basis von harter Arbeit das avisierte Titel-Sextett erreicht werden kann. Unter Guardiola sah dieses Kunststück, das mit dem spanischen Supercup gegen Bilbao und dann die Club-WM erneut gelingen soll, noch so leicht aus. Aktuell, unter Luis Enrique, ist Barcas Fußball harte Arbeit. Jedenfalls immer dann, wenn Messi nicht am Ball ist. Was er zum Glück für Barca in Tiflis gegen Sevilla vor allem bei Freistößen war. Zweimal lochte er direkt ein. Und am Ende konnte Sevillas Keeper Beto einen Messi-Freistoß nur abklatschen. Pedro war zur Stelle – und vollendete sein Schicksal.

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