FC Barcelona: Neymar trifft – und veräppelt CR7! “Ibrahimovic ist Messis bester Freund”

Das jedenfalls denkt sich die Zeitung “Sport” angesichts des eigenartigen Torjubels von Neymar. Der schoss mit einem schönen Tor Barca mit 2-1 in Front, danach mimte er wohl eine “Schwalbe”. Möglicherweise in Anspielung auf Cristiano Ronaldos umstrittenen Elfmeter gegen Celta Vigo, so die Zeitung? Die gleich weiter spekulierte, weil sich Zlatan Ibrahimovic und Lionel Messi im Kabinengang herzten und miteinander Scherze trieben. Dabei galten sie bislang nicht als beste Freunde.

Fakt ist, dass erstmals in einem Spiel für Barca die drei Superstürmer trafen: Leo Messi, Neymar und am Ende dann auch noch Luis Suarez.

“Uns hat heute Dani Alves gefehlt”

Trainer Luis Enrique war denn auch hoch zufrieden: “Wir haben das Spiel von Anfang an kontrolliert, der Gegner hat in der Abwehr dicht gestanden, das Niveau von Paris ist dem unseren ähnlich. Uns hat heute Dani Alves gefehlt, das war ein wichtiger Ausfall, aber wir haben das Spiel nach dem 0-1 dann doch noch gedreht.”

Dass er auf das bislang ungewohnte 3-4-3-System umstellte, erklärte Luis Enrique so: “Unabhängig von der Spielweise sind unsere Systeme ähnlich, es geht darum, im Block zu attackieren und im Block zu verteidigen. Es ist immer dasselbe Muster.”

“3-4-3 bringt uns weiter”

Und weiter: “Wir versuchen zu antizipieren, welche Verteidigung gegen uns aufläuft, und aufgrund dieser Überlegungen überlegen wir dann, wie wir dem Gegner den größtmöglichen Schaden zufügen können. Wir versuchen immer, die besonderen Stärken unserer Spieler ins Feld zu werfen und davon zu profitieren.”

In diesem Sinne sieht der Trainer seine vielen Umstellungen im Team als Vorteil: “Ich denke, dass es uns stärker macht, wenn wir mehrere taktische Spielsysteme beherrschen als nur eines.”

Eine der Überraschungen gegen Paris war die zurückgezogene Position von Pedro, der phasenweise als Rechtsverteidiger aushalf. Luis Enrique dazu: “In einem 3-4-3 spielen die Außenstürmer offener als sonst und binden den Gegner. Sie suchen den direkten Zweikampf im Angriff und halten die Abwehr zusammen, wenn wir hinten stehen. Und noch einmal: Wir müssen mit elf Mann angreifen und mit elf Mann verteidigen, egal wer auf welcher Position spielt. Pedro hat das heute sehr gut gemacht, genauso wie Messi, Neymar, Mascherano … uns bleibt nichts anderes übrig als eine Mannschaft auf dem Platz zu sein.”

“Gute News für die Jungs und für das Team”

Dass Messi, Neymar und Suárez die Tore für Barca schossen, freute den Coach natürlich: “Das sind gute News für die Jungs und für das Team, aber wir freuen uns besonders darüber, dass wir gewonnen haben.”

Die Abwehrarbeit? Luis Enrique: “Wir achten besonders darauf, dass wir keine Eckbälle gegen uns bekommen. Deshalb verteidigen wir gegen den Mann und im Raum. Gegen Paris war das klar: Wenn ein hoher Ball kommt und Ibra ihn erwischt … wir sind ja nicht so groß und leiden immer unter hohen Bällen in diesen Situationen Paris hat heute ein gutes Spiel gemacht, sie sind in Führung gegangen und haben sich danach noch dichter in ihre Abwehr gestellt. Wir waren dann aber überlegen und dürfen mit dem Sieg zufrieden sein.”