FC Barcelona: Neymar geht nach Hollywood, Messi und CR7 sagen Adios!

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Nach dem peinlichen 0-1 gegen Kolumbien muss Neymar, der Star aus Brasilien, um seinen guten Ruf fürchten. Fakt ist: Nach seiner roten Karte könnte die Copa America für Neymar schon vorbei sein.

Denn nach einer Rempelei mit Kolumbiens Carlos Bacca nach dem Schlusspfiff blieb dem Schiedsrichter keine andere Wahl, als Neymar mit einer roten Karte zu bestrafen. Zuvor hatte Neymar für ein Handspiel schon die gelbe Karte gesehen. Zwei Spiele Sperre sind zu erwarten. Das könnte es für Brasilien schon gewesen sein.

Denn ohne Neymar dürften die Brasilianer noch schlechter sein als mit ihm. Ähnlich war ja auch die WM 2014 im eigenen Land verlaufen. Im Halbfinale, als Neymar verletzt fehlte, gingen die Brasilianer mit 1-7 gegen Deutschland unter.

“Eine Schande für den Fußball”

Kolumbiens Altstar Asprilla erklärte, Neymar sei eine Schande für den Fußball. Und forderte ihn auf: “Geh nach Hollywood.” Neymars Kollege Dani Alves beim FC Barcelona dagegen erklärte: “Die Schiedsrichter haben es auf Neymar wegen seiner Persönlichkeit abgesehen. Dass er am Ende des Spiels nervös war, hat nur damit zu tun.” Reals Madrids James führte am Ende Neymar Arm in Arm vom Feld und redete auf ihn ein. Inhalt, laut James: “Ich habe ihm gesagt, dass er sich beruhigen soll.”

Wie immer versuchte Neymar mit allerlei Zaubertricks, Gegner und Publikum zu beeindrucken. Nicht immer klappte es, vor allem aber provozierte es den Gegner. Zuletzt hatten Barcas Coach Luis Enrique sowie Gerard Piqué Neymar aufgefordert, die Mätzchen doch bitte zu unterlassen. Neymar aber erklärte trotzig: “Ich werde mich niemals ändern, nur weil das einigen Leuten nicht gefällt. So bin ich eben.” Jetzt sagte er lässig: “Das kommt davon, wenn man einen schlechten Schiri so ein Spiel pfeifen lässt.” Und generell beschwerte er sich über die Schiedsrichter bei der Copa America: “Sie müssen die Regeln immer nur gegen mich auslegen.” Sein Trainer Dunga, der eigentlich angetreten war, die brasilianische Nationalelf wieder auf Vordermann zu bringen, erklärte dazu: “Wir sind auf die Provokationen der Kolumbianer hereingefallen.” Alles wie immer also nur die Schuld der anderen?

“Neymar kann bei Barca Epoche machen”

Und so wird es wohl vorerst dabei bleiben, dass Neymars schlimmster Gegenspieler er selbst ist. Auch wenn sein Landsmann Ronaldinho zuletzt erklärte: “Neymar kann bei Barca Epoche machen.”

Als Aspirant für den Titel des Weltfußballers, den ihm viele Experten zutrauen, ist Neymar aktuell jedenfalls noch zu grün. Kein Vergleich zu abgeklärten Profis wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, die zwar auch mit Allüren auffallen, aber auf dem Rasen dann noch meistens wieder die Kurve kriegen.

Dazu passt dann auch wie die Faust aufs Auge, dass die spanische Justiz am Mittwoch eine Klage der Investmentgesellschaft DIS zuließ. Sie klagt gegen Neymar und Barca, weil sie sich um einige Millionen Euro Gewinnbeteiligung geprellt fühlen. Der Gruppe gehörten vor dem Transfer Neymars nach Barcelona 40 Prozent der Rechte am Spieler. Weil Barca die Ablöse nominell niedrig hielt, flossen statt der aktuell laut der Zeitung “Sport” geforderten 40 Millionen Euro nur sieben Millionen in die Kasse des Fonds. Bislang hatte sich vor allem das spanische Finanzamt über “Neymargate” beschwert, weil über die insgesamt sieben Verträge mit Neymar und seiner Familie offenbar Steuern hinterzogen worden waren.

 

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