FC Barcelona: José Mourinho holt Pedro zum FC Chelsea? “Trauriger VIP-Abschied für Iker Casillas”

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Nachdem der Deal zwischen Iker Casillas, Real Madrid und dem FC Porto mehr oder weniger glücklich über die Bühne gegangen ist, zeichnet sich ein neuerlicher Wechsel ab. Wieder könnte ein ehemaliger Weltmeister Spanien verlassen.

Diesmal ist es Pedro vom FC Barcelona, der wohl in den Plänen von Trainer Luis Enrique keine Rolle mehr spielt. Zuletzt erklärte der Flügelflitzer: “Es ist doch offensichtlich, dass ich hier bei Barca in einer prekären Situation stecke.” Dabei hatte er noch zu Ende der abgelaufenen Saison seinen Vertrag bis 2019 verlängert. Aber was heißt das schon im Fußballgeschäft. Zumal mit der Verlängerung die früher 150 Millionen Euro hohe Ablöse auf 30 Millionen herabgesenkt wurde. Was das wohl zu bedeuten hatte…?

Mourinho ganz nah dran

Einen Favoriten für die Übernahme Pedros gibt es auch schon: ausgerechnet José Mourinho und der FC Chelsea sind ganz nah dran, das katalanische Urgestein zu verpflichten. Das berichten die Zeitungen aus Barcelona sowie die englische Presse. Fakt ist: In London erwarten Pedro jedenfalls mehr Spielminuten als zuletzt bei Barca, wo er hinter Leo Messi, Luis Suarez und Neymar keine Chance hatte, sich durchzusetzen. Und für die kommende Spielzeit wurde ihm jetzt auch noch Arda Turan vor die Nase gesetzt. Schon im Vorjahr kam Pedro aber in allen Wettbewerben zusammen nur auf mickrige 2.219 Spielminuten. Zu wenig für einen Star seiner Kategorie. Unter Trainer Pep Guardiola war er in der Saison 2010/11 auf 3.578 Minuten gekommen – und war eine der Säulen des besten Barca aller Zeiten.

Stichtag: 18. Juli

Chelsea hat außerdem Erfahrung mit Ex-Spielern aus Barcelona. Im Vorjahr ging Cesc Fábregas zum FC Chelsea – und wurde dort auf Anhieb englischer Meister. Die scheinbar ewige Feindschaft der Kicker Barcas mit Mourinho war ebenfalls kein Thema mehr, Cesc bezeichnete Mourinho angeblich gar als besten Trainer, den er je hatte. Ein kleiner Seitenhieb auf Pep Guardiola und die Ex-Mourinhistas in Barcelona natürlich. Oder einfach nur britischer Humor?

Die Verhandlungen um Pedro werden wohl kurz nach dem 18. Juli intensiv geführt werden. Dann sind die Neuwahlen zur Präsidentschaft bei Barca abgehalten, der neue Boss kann die kommende Saison planen. Wahrscheinlich ohne Pedro.

Casillas: Jetzt doch Abschied im VIP-Bereich

Dass in der kommenden Saison bei Real Madrid Iker Casillas fehlen wird, ist mittlerweile beschlossene Sache. Nachdem sich der Kapitän, der 25 Jahre lang für Real kickte, am Sonntag unter Tränen verabschiedete, reagierte der Club: Am Montag soll Casillas um 13 Uhr im VIP-Bereich des Bernabeu-Stadions offiziell verabschiedet werden.

Am Sonntag war Casillas noch alleine vor die Presse getreten, ein Repräsentant Reals war nicht zu sehen. Und Iker sagte neben dankenden Worten für seinen neuen Verein FC Porto: “Wo immer ich in Zukunft sein werde, ich werde immer Hala Madrid rufen.” Die Tränen des Ex-Kapitäns sprachen Bände: Casillas hätte seinen Vertrag bei Real gerne erfüllt. Jetzt spielt er in den kommenden zwei Jahren in Porto, von dem Real normalerweise junge, aufstrebende Spieler bekommt. Der Transfer hat das Ambiente eines Recycling-Verfahrens, die Moral: Wer junge Ware bekommen will, muss eben ab und zu auch mal an die Entsorgung denken.

Entsprechende Kommentare am Montag rückten Präsident Florentino Perez in ein schlechtes Licht. Und zwangen Real zum Umdenken. Legenden wie Casillas lässt man eben dann doch nicht so einfach durch die Hintertür verschwinden.

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