FC Barcelona: Messi zittert vor Gelbsperre, Finale in Gefahr! “James kann CR7 nicht helfen”

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Bei der Copa America zeichnet sich ein Durchmarsch für Leo Messi und Argentinien ab. Brasilien und Kolumbien sind jedenfalls schon Geschichte.

Und so müssen die beiden anderen designierten Superstars der Südamerika-Meisterschaften zuschauen: Neymar und James. Die Stars vom FC Barcelona beziehungsweise Real Madrid sind schon ausgeschieden.

Neymar sorgte bekanntlich mit seiner frechen Schiri-Beschimpfung selbst für sein Aus – und muss sogar noch zwei Spiele der kommenden WM-Quali aussetzen. Seine Brasilianer schieden ohne ihn gegen Paraguay aus, im Elfmeterschießen.

Messi auf “anderem Stern”

Und James schied mit Kolumbien aus, ebenfalls im Elferschießen. Und das gegen Messis Argentinier. Der Plan des Madrilenen und guten Freundes von Cristiano Ronaldo, Messi zu stoppen, ging also nach Hinten los. Fakt ist: James gab öffentlich zu, dass Messi derzeit “auf einem anderen Stern” kicke. Erneut war nämlich der Floh bester Spieler auf dem Platz. Die anderen konnten zu zuschauen, wie er zauberte. Dass der Sieg nicht nach 90 Minuten perfekt war? Ein reines Schönheitsfehler.

Kaum zu glauben jedenfalls, dass Paraguay für Messi im kommenden Halbfinale am Dienstag ein ernstes Problem werden soll. Und das Finale gege Chile, das sich im ersten Halbfinale mit 2-1 gegen Peru durchsetzte? Immerhin ist Chile Gastgeber. Für Messi könnte das zum Problem werden. Denn die berühmte Härte der Südamerikaner ist Messi bei der aktuellen Copa America durchaus schon auf die Nerven gegangen. Beim Spiel gegen Kolumbien belehrte ihn der Schiri, den Messi um Hilfe gebeten hatte: “So ist das bei uns in Südamerika, da wird härter gespielt als bei euch in Europa.” Rumms.

Vargas wird Torschützenkönig?

So viel Wind ist Messi noch selten ins Gesicht geschlagen. In der Tat wird er von den Schiris in Europa im Zweifel geschützt – so viel Genie soll nicht im Trittehagel rumpelfüßiger Verteidiger untergehen. Dennoch ist nicht damit zu rechnen, dass Chile den Argentiniern spielerisch Paroli bieten könnte.

Für Messi zählt allerdings bei dieser Copa America ohnehin nur der Titel, individuelle Auszeichnungen hat er schon mehr als genug. Nur ein Triumph mit Argentinien, das seit mehr als 20 Jahren auf einen Pokal wartet, fehlt Messi noch. Dazu passt, dass der Chilene Vargas, auch vom FC Valencia bekannt, mit jetzt schon vier Toren klar in Richtung Torschützenkönig marschiert. Gegen Peru schoss er mit einem schönen Weitschuss das Siegtor.

Martino: Messi ist der Beste

Dass Argentinien reif für den Titel ist, zeigte Trainer Tata Martino vor der Presse – ein Ausbund an Sachlichkeit und Konzentration. “Der Schlüssel gegen Paraguay wird sein, das Spiel zu kontrollieren, dass Sandro Ricci der Schiri sein wird, beunruhigt mich überhaupt nicht. Für mich geht es darum, den Gegner zu besiegen, nicht den Schiri zu überzeugen.” Dass ausgerechnet Messi, Javier Mascherano und Kun Agüero mit gelben Karten vorbelastet sind und möglicherweise fürs Finale ausfallen könnten, beunruhigt Martino sehr wohl. Er sagt: “Erst aber müssen wir überhaupt ins Finale kommen.”

Die Form von Messi steht dabei außer Frage. Martino: “Ich erlebe Leo in toller Form. Es ist klar, dass wir ein Problem bei der Chancenauswertung haben, das hat uns gegen Jamaika und Kolumbien schwer geschadet. Aber das kann nur Zufall gewesen sein, nichts Strukturelles. Dazu haben wir einfach viel zu gute Fußballer, Leo ist der Beste auf der Welt.”

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