Messi verweigert Copa-Trophäe, Schlägerei mit Mascherano! “Mession imposible!

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Das war schon mehr als tragisch: Leo Messi verlor mit Argentinien das fünfte Finale in Serie des früheren Weltmeisters – darunter dreimal die Copa America – 2004, 2007 und 2015. Nur 2004 war Messi nicht dabei. Dazu die verlorene WM in Brasilien gegen Deutschland vor einem Jahr. Und auch diesmal litt er beträchtlich.

Denn der Floh des FC Barcelona war ja der einzige Argentinier, der im Elfmeterschießen gegen Chile seinen Ball versenken konnte. Die anderen versagten, allen voran Gonzalo Higuain. In der Kabine soll es gar zu einer Schlägerei zwischen Javier Mascherano und Ever Banega gekommen sein, der seinen Elfer ebenfalls vergeigte.

Nicht genug damit, wurde auch noch Messis Familie auf der Tribüne beschimpft und bespuckt. Nach einem Foul an Messi war der ganze Clan des Argentiniers entrüstet aufgesprungen, danach gab es Tumulte Argentiniens Botschafter in Chile höchstpersönlich musste die Familie Messis auf eine andere Tribüne führen.

“Diese Geste ehrt Messi”

Messi saß danach geknickt auf dem Rasen. Noch deutlicher aber war die Tatsache, dass er den ihm zugedachten Preis des besten Spielers des Turniers zurück wies. Noch vor einem Jahr war Messi von FIFA-Experten bei der WM in Brasilien als bester Kicker des Turniers gewählt worden. Damals nahm er den Preis an, obwohl er bei weitem nicht der Beste war. Aber er konnte sich nicht wehren. Seither wird er quasi wöchentlich an seinen unverdienten Preis erinnert, was Messi sichtlich lästig ist – wer lässt sich schon gerne an seine dunklen Stunden erinnern, wenn auf der anderen Seite so viel Licht ist.

In Chile hatte Messi jetzt ganz offenbar keine Lust, Lorbeeren einzuheimsen, die ihm nicht zustanden. Der Kommentar der Zeitung “Marca” aus Madrid dazu lautet unerwartet positiv: “Diese Geste ehrt Messi, es zeigt, dass er es nicht nötig hat, mit individuellen Preisen anzugeben, die ihm nicht zustehen. Er braucht diese Lobhudelei nicht, die ihm in der ganzen Welt entgegen gebracht wird.” Die Zeitung “Don Balon” wies darauf hin: “Weltfußballer wird Messi aber dennoch, garantiert. Er hat zum zweiten Mal mit Barca das Triple gewonnen und überragende Spiele gezeigt.”

“Ein schlechter Verlierer”

Die Zeitung AS aus Madrid unkte dagegen: “Messi ist ein schlechter Verlierer.” Ganz unrecht hatte sie wohl nicht. In der Mixed Zone lief Messi ohne Augen für die vielen wartenden Journalisten einfach durch, gab kein Interview, wollte sich ganz in seinen Schmerz vergraben.”

Schon nach dem Remis zum Auftakt der Copa America gegen Paraguay hatte Messi seinen Titel als bester Spieler des Spiels nicht akzeptieren wollen – offenbar wird ihm die Huldigung, die er fast automatisch erhält, egal wohin er kommt, zu viel. Der Preis des besten Turnierspielers wurde danach offenbar nicht neu vergeben.

Fakt ist, dass Argentinien damit seit 1993 ohne neuen Titel bleibt – und dem mittlerweile 28 Jahre alten Superstar Messi läuft langsam aber sicher die Zeit davon. Die Zeitung “Olé” aus Argentinien nannte die Titeljagt Messis mit seinem Land bereits als “Mession imposible”. Und Messi weiß genau: Nur wenn es ihm gelingt, endlich mit Argentinien zu gewinnen, kann er auch in den Augen seiner Landsleute bestehen. Die halten immer noch Diego Maradona für den besten Spieler aller Zeiten, nicht etwa Messi.

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