FC Barcelona: Messi schockt Cristiano Ronaldo! “Finaltore sind die schönsten”

Denn nach Ronaldos Nullnummer gegen Liverpool bleibt der Star von Real Madrid bei „nur“ 70 Karrieretoren in der Königsklasse. Messi hat ihn jetzt überholt. Sein Doppelpack bei Ajax Amsterdam waren gleichzeitig die Tore Nummer 70 und 71 für den Argentinier.

Sie bescherten Barca nicht nur einen glücklichen Sieg, weil Ajax über weite Strecken das Spiel dominierte und gute Chancen hatte. Sie brachten die Katalanen auch jetzt schon ins Achtelfinale. Und Messi zusammen mit Raúl auf den Torjägerthron Europas. Gegen Zlatan Ibrahimovics Paris Saint Germain muss jetzt die Frage geklärt werden, welches Team als Gruppenerster in die nächste KO-Runde einziehen wird.

Cristiano: „Will immer der Beste bleiben“

Währenddessen erklärte Ronaldo, der mit Real ebenfalls bereits jetzt unter den besten 16 Teams Europas steht, bei der Übergabe seines goldenen Schuhs in Madrid, dass er „immer der Beste bleiben“ wolle. Dafür muss der Portugiese jetzt aber nachlegen. Beim kommenden Spiel der Champions League in Basel muss es wieder krachen, am besten doppelt oder dreifach. Denn der Dreikampf mit Messi und Raúl wird schon bald ein Zweikampf sein. Der ewige Zweikampf seines Lebens – mit Leo Messi.

Xavi: „Messi ist die Nummer eins“

Messis Teamkollege Xavi huldigte derweil seinem Freund Messi: „Lionel ist die Nummer eins, er macht einfach den Unterschied aus.“ Denn Ajax war phasenweise überlegen, das sah auch der Spanier so: „Wir mussten richtig leiden heute, Amsterdam ist eine komplizierte Mannschaft, deshalb ist unser Sieg so hoch zu bewerten. Das gibt uns Selbstvertrauen.“

Das braucht Barca auch, zuletzt gab es in der Liga zwei Pleiten in Folge, gegen Real Madrid und Celta Vigo.

Messi: „Finaltore sind die schönsten“

Messi selbst zeigte sich von allen Lobesarien wieder einmal völlig unbeeindruckt. Nach seinem 71. Tor in der Champions League erklärte er: „Zum Glück haben wir gewonnen und fahren als Sieger nach Hause. Ajax war sehr stark, sie spielen guten Fußball und zwingen dich, von einer Seite zur anderen zu rennen.“ Sein neuer Rekord, den er jetzt mit Raúl teilt, kümmerte ihn dagegen wenig: „Das ist ja gut und schön, aber am wichtigsten sind doch immer noch die Tore, die man in einem Finale schießt, an die erinnert man sich später immer noch.“

Rakitic: „Ich danke Gott für Messi“

Zu seinem neuen Kollegen Luis Suarez erklärte der „Floh“: „Das ist ein richtig guter Stürmer, er integriert sich immer besser bei Barca, hat ja kaum drei Spiele mit uns absolviert. Wir sind zufrieden mit Luis Suarez, es ist gut, dass er bei uns ist, bald hat er die Philosophie von Barca vollkommen verstanden.“

Ivan Rakitic, der von Sevilla zu Barca gewechselt war, sagte zum Thema Messi nur: „Es gibt keine Worte für Messi, es wird niemals wieder jemanden wie ihn im Fußball geben, ich muss dem lieben Gott dafür danken, dass ich mit ihm spielen darf.“

Zur generellen Lage der katalanischen Nation sagte Trainer Luis Enrique nach dem 2-0 in Amsterdam: „Wir müssen in vielen Bereichen noch besser werden, aber für diese Aufgabe steht mir zum Glück eine spektakuläre Truppe zur Verfügung.“