FC Barcelona: Mehr Geld für Neymar, Jordi Alba verhandelt mit Manchester City! “3,5 Millionen sind zu wenig”

Dennoch, so die Zeitung “Sport”, sei die Vertragsverlängerung Neymars noch in dieser Saison eine der Prioritäten von Präsident Josep Bartomeu. Demnach wollen die Katalanen sicher stellen, dass Neymar auf jeden Fall bis 2022 bleibt.

Wieviel mehr Gage der Star aus Brasilien bekommen soll, ist noch nicht bekannt. Allerdings ist der Clan der Neymars nicht dafür bekannt, Leistungen gratis anzubieten. Fakt ist: Um die Gestaltung und steuerlichen Abwicklungen der ersten Verträge mit Neymar kümmern sich in Spanien immer noch die Gerichte, Ex-Präsident Sandro Rosell musste sogar wegen “Neymargate” zurücktreten.

Marca: Dani Alves verdient 10 Millionen

Offiziell, so die “Sport”, verdient Neymar aktuell rund fünf Millionen Euro pro Saison. Allerdings sind dabei nicht versteckte Gehaltszahlungen mitgezählt, die derzeit noch geprüft werden. Und selbst ein alternder Spieler wie Dani Alves verdient laut der Zeitung “Marca” immer noch rund 10 Millionen Euro.

Andere Kicker der Katalanen wie Jordi Alba können da nur staunen. Der Linksverteidiger, so die “Marca” am Montag, verdient derzeit 3,5 Millionen Euro pro Jahr. Zu wenig, wie der Nationalspieler findet. Deshalb soll er sich selbst über seinen Agenten Ende Oktober bei Manchester City angeboten haben. Einerseits um zu prüfen, ob die Engländer an seiner Verpflichtung interessiert sein könnten. Andererseits, so spekuliert die “Marca”, um mit einem besseren Angebot in der Tasche bei Barca eine höhere Gage zu verhandeln. Denn selbst Albas Ersatzmann Adriano soll angeblich fünf Millionen Euro verdienen – spielt aber nur einen Bruchteil der Spielminuten eines Jordi Alba.

5-0 gegen Cordoba, Djukic tobt

Nach dem lockeren 5-0 gegen Cordoba am Samstag ist die Welt in Barcelona dennoch erst einmal wieder im Lot. Denn weil Real Madrid die Club-WM in Marokko spielte, ist das Team von Trainer Luis Enrique wieder einen Punkt an den Tabellenführer heran gekommen. Das Spiel Reals in Sevilla wird am 4. Februar nachgeholt. Torwart Claudio Bravo sagte zum Abschluss des Jahres: “Wir haben einige Punkte liegen gelassen, die wir nicht erwartet hatten.”

Zum kommenden Match in der Champions League gegen Manchester City sagte der Chilene: “Ich habe gesehen, wie das letzte Spiel Barcas gegen City gelaufen ist und ich habe mächtig Lust darauf, das auch zu erleben. Wir kennen ihren Trainer, ich habe schon oft gegen Teams von Manuel Pellegrini gespielt. Das kann schon mal von Vorteil für uns sein.”

Bravo: Immer in die Zukunft schauen

Allerdings: In der Champions League spielte bislang nicht Bravo, sondern Marc-André ter Stegen, der früher für Borussia Mönchengladbach zwischen den Pfosten stand.

Bravo, der in der Liga in 16 Spielen erst fünf Tore zugelassen hat, ist dennoch optimistisch: “Ich bin kein Freund von Zahlen, die das Vergangene reflekieren. Ich will in der Gegenwart leben und in die Zukunft schauen. Dafür arbeiten wir, dafür müssen wir immer wachsam sein.”

Cordobas Trainer Miroslav Djukic hatte nach dem 0-5 seines Teams in Barcelona einen der Wutanfälle des Jahres losgelassen – gegen seine eigenen Spieler: “Wir sind heute nur nach Barcelona gereist, um uns die Trikots der Barca-Stars abzuholen, es war eine Schande, wir haben ohne jede Gegenwehr verloren, sogar Andres Iniesta zwar aggressiver als meine Spieler.”