FC Barcelona: Luis Suarez “beißt” CR7, Casillas wirft Stinkbombe! “Wir spielen nicht nur für Messi”

Der angeblich beste Freund von Barcas Mittelfeld-As Xavi erklärte auf die Frage eines Reporters, wer denn in dieser Saison die größte Konkurrenz der Königlichen auf den Titel der Champions League sei: Bayern München und Atletico Madrid.

Von Barca fehlt da jede Spur. Casillas sagte wörtlich: “Von den europäischen Teams sind Bayern München und Atletico Madrid unsere gefährlichsten Gegner, Atletico hat Erfahrung in der vergangenen Saison gesammelt.”

Casillas: Verlierer des Tages

Die Zeitung “Sport” aus Barcelona ernannte Casillas prompt zum “Verlierer des Tages”. Fakt ist: Barca selbst hat sich bei weitem noch nicht abgeschrieben. Auch wenn am Mittwoch ein Sieg gegen Paris her muss, um die Gruppenphase der Champions League als Sieger abzuschließen. Und das gegen ein Team, das in dieser Saison noch kein Pflichtspiel verloren hat.

Und wo ein wieder fitter Zlatan Ibrahimovic stürmt, der aus seiner Zeit mit Barca noch eine Rechnung mit den Katalanen offen hat. Das Gegengift der laufenden Saison heißt jetzt Luis Suarez.

“Ich habe immer gesagt, dass Messi der beste Spieler der Welt ist”

Der Urugayer erklärte in einem Interview mit der “Sport”, dass
man ihn zum bösen Buben habe abstempeln wollen. Der er aber natürlich gar nicht sei. Was er sofort am Beispiel Leo Messi demonstrierte, der mit Cristiano Ronaldo um den goldenen Ball konkurriert: “Ich habe immer gesagt, dass Messi der beste Spieler der Welt ist, für das, was er in der Vergangenheit geleistet hat und für das, was er immer noch leistet.”

Dass gegen PSG nur der Sieg zählt, ist Suarez klar. Und dass es eventuell angebracht wäre, wieder einmal ein Tor für Barca zu erzielen, nachdem er in der Liga immer noch nicht getroffen hat.

“Wir spielen nicht nur für Messi”

Auf die heikle Frage, ob ihn das Spiel Messis nicht einenge, sagte Suarez: “Wir spielen ja nicht nur für Messi, wir spielen für alle elf Spieler auf dem Platz. Natürlich wissen wir alle, dass wir einen Spieler wie Messi haben, der ganz allein den Unterschied ausmachen kann, auch Neymar oder Iniesta können das. Wenn diese Spieler den Ball am Fuß haben, gibt das der ganzen Mannschaft Stärke. Wir müssen davon profitieren, dass wir diese Spieler haben. Und wir müssen unserem Trainer folgen, der uns sagt, was zu tun ist.”

Zu seiner schweren Zeit nach der WM in Brasilien sagte er: “Man hat versucht, mich zum bösen Buben abzustempeln. Aber ich hatte den Leuten ja auch einigen Grund dafür gegeben.”

Die Beißattacke gegen den Italiener Chiellini versucht Suarez psychlogisch zu verarbeiten: “Ich lasse mir von einem Psychologen helfen, die kennen sich da aus. Ich muss aus meinen Fehlern lernen. Und nachdem ich dreimal den selben Fehler begangen habe war es wirklich an der Zeit, das Thema zu beenden. Allerdings wird sich meine Art zu spielen nicht ändern. Auch nicht meine Art zu leben. Ich werde mich in jedem Spiel voll rein hängen, aber ich tue das jetzt bewusster als vorher, ich denke jetzt eine Sekunde lang darüber nach, bevor ich etwas tue. Ich reklamiere weniger zum Beispiel, das ist gut für mein Image und das des Clubs.”

Für das Spiel am Mittwoch gegen PSG gibt es für Suarez nur ein Ziel: “Unser Ziel ist es, Erster der Gruppe zu werden. Wir sind gut genug, das zu schaffen.”