FC Barcelona: Lionel Messi droht mit Abgang! “Letzte Ausfahrt Pep Guardiola”

Der Argentinier hatte in einem viel zitierten Interview mit der Zeitung „Olé“ erlärt: „Im Moment lebe ich ganz im Hier und Jetzt. Ich denke daran, eine erfolgreiche Saison zu spielen und alle Titel zu gewinnen, die wir mit Barca gewinnen können. Sonst nichts. Ich habe ja immer schon gesagt, dass ich am liebsten für immer in Barcelona bleiben würde, aber manchmal geht es eben nicht immer so, wie man will.“ Für viele Beobachter eine tickende Bombe.

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Fakt ist, dass laut der Presse in Madrid Messi schon länger die Misstöne in Barcelona leid ist. Zum einen sind die anhaltenden Vorwürfe wegen Steuerbetrugs. Angeblich, so die Zeitung „Marca“, paktiert das spanische Finanzamt mit einer Reihe von Barca-Spielern bislang versäumte Steuer-Nachzahlungen – während der Fall Messi an die große Glocke sowie die Öffentlichkeit gehängt wurde.

Messi wollte Sergio Agüero – nicht Luis Suarez

Auch die bisherige Transferpolitik der Katalanen soll Messi angeblich nicht gefallen. Als Messi vor einem halben Jahr seinen neuen Vertrag zu verbesserten Konditionen unterschrieb, habe man ihm angeblich neue Stars zugesichert, die Messis Wohlwollen fanden – darunter seinen Kumpel Sergio Kun Agüero. Stattdessen kam Luis Suarez, der sich aktuell anschickt, den ehemaligen vierfachen Weltfußballer auf die ungeliebte rechte Außenbahn zu verdrängen. Offenbar, so die Message, die Messi daraus zu lesen scheint, vertraut Barca mehr dem Torinstinkt von Suarez als dem eigenen. Für Messi wenig schmeichelhaft.

Eifersucht? Cristiano Ronaldo wird besser behandelt

Dazu kommen laut der Zeitung „Marca“ von Messi jedenfalls so wahr genommene kritische Stimmen aus der katalanischen Presse, die seit anderthalb Jahren angeblich den Abgesang auf Messi singt. Demnach leide Messi darunter, dass die Madrider Presse seinen Erzfeind Cristiano Ronaldo beständig in den Himmel lobe, während die Presse Barcelonas Selbstzerfleischung übe.

Dass Barca in dieser Saison bislang weder in der Liga noch in der Champions League wirklich Spitze ist, scheint Messi ebenfalls nicht zu motivieren. Denn die wichtigen Spiele der Saison hat Barca unter Luis Enrique bislang vergeigt, das Team zeigt keine klare spielerische Linie. Auch darunter soll Messi, der als extrem ehrgeizig gilt und im Falle von Niederlagen den Tränen nahe ist, angeblich leiden.

Ronaldinho lebt als abschreckendes Beispiel weiter

Schließlich sei Messi der Abgang seines Freundes Ronaldinho durch die Hintertür ein warnendes und bis heute lebhaftes Beispiel. Die Art und Weise, wie der Brasilianer, der als bester Kumpan und Förderer Messis im Kader galt, den Club verlassen musste, habe Messi geradezu geschockt. Lieber, so die Moral von der Geschicht‘, verlasse Messi selbst den Verein zu einem von ihm gewählten Zeitpunkt.

In Frage käme als neuer Klub wohl nur Bayern München. Dort trainiert Messis einstiger Meistermacher Pep Guardiola – bis heute sein größter Bewunderer. Und nur die Bayern hätten wohl auch die finanziellen Möglichkeiten, einen Superstar wie Messi zu bezahlen. Bei Barca kassiert der Argentinier derzeit laut spanischen Medien 20 Millionen Euro netto im Jahr – plus, im Erfolgsfall, drei Millionen an Prämien. Ob an der Transfernews etwas dran ist? Fortsetzung folgt …