FC Barcelona: Leo “Blondie” Messi attackiert in England! “Lieber Weltfußballer als Ibiza”

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Leo Messi in Rente? Leo Messi ohne Titelehrgeiz? Wer das denkt, weiß nicht, wovon er spricht. Denn der Weltfußballer des FC Barcelona mag vielleicht aus der argentinischen Nationalelf zurück getreten sein. Aber dass er seinen Traum vom großen Titel eines Welt- oder Südamerikameisters begraben hat, heißt noch lange nicht, dass er auch nicht mehr Goldene Bälle sammeln würde. Denn der Beste seiner Zunft sein, das will Messi weiterhin.

Wenig Vorstellungskraft braucht man also, um davon auszugehen, dass Lionel Messi nach seiner verkorksten Copa America mit Argentinien in der kommenden Saison mit Barca voll angreifen will. Zumal sein “Erzfeind” Cristiano Ronaldo gerade frisch mit Portugal Europameister geworden ist. Der nächste Goldene Ball scheint dem Portugiesen von Real Madrid also nicht mehr zu nehmen. Die Champions League mit Real sowie die Euro mit Portugal sind einfach zwei unschlagbare Argumente, zumal CR7 in der Champions League ja auch noch Torschützenkönig wurde und im Finale gegen Atletico den entscheidenden Elfer versenkte.

Selbst Barcas Neymar hatte zuletzt erklärt: “Der kommende Goldene Ball wird wohl niemand anders als Ronaldo holen.” Es wäre sein vierter. Und damit würde er Messi, der bislang fünf gehamstert hat, gefährlich nahe kommen. Für Messi wohl das Startzeichen, wieder voll Gas zu geben – quasi zum Zeichen seiner Wiedergeburt hat er sich jetzt die Haare blond gefärbt. Die Message: Ein Messi ist eben immer für einen Neustart gut, auf allen Ebenen.

Ein Weltfußballer tickt eben anders. Um nicht zu sagen: ein wenig schneller

Und so wundert es kaum, dass der Weltfußballer, bislang beim Baden vor Ibiza zu sehen, sogar auf eine Woche Urlaub verzichtet, um schon jetzt ins Trainingslager in Birmingham einzusteigen, nicht erst wie geplant am 1. August. Trainer Luis Enrique erklärte schon in der Vorwoche, als er von den Plänen Messis, vorzeitig ins Training einzusteigen, nichts wissen konnte: “Messis natürlicher Lebensraum ist der Fußballplatz.”

Messis Name steht jedenfalls in der Liste der 25 England-Fahrer, im Gegensatz zu Stamm- und Nationalspielern wie Javier Mascherano, Thomas Vermaelen, Ivan Rakitic, Gerard Piqué, Jordi Alba, Sergio Busquets und Andres Iniesta. Die machen immer noch Urlaub, waren schließlich auch lange bei der Euro oder der Copa America im Stress. Messi eigentlich auch. Aber ein Weltfußballer tickt eben anders. Um nicht zu sagen: ein wenig schneller.

Auch Torwart Claudio Bravo ist unter den Abwesenden. Um den Chilenen gibt es derzeit (wie auch um Arda Turan, der in der Vorsaison bei Barca heftig enttäuschte), ernsthafte Wechselgerüchte – wohl nicht nur, um den Machtkampf mit dem Deutschen und wesentlich Jüngeren Marc-André ter Stegen zu entscheiden.

Sondern auch, um Geld für den bei Barca gesuchten Stürmer frei zu bekommen. Und nebenbei noch ein Sümmchen für die Ablöse zu erzielen. Fakt ist: Luis Suarez soll unbedingt ein Backup erhalten. Kevin Gameiro vom FC Sevilla ist im Gespräch, soll aber 40 Millionen Euro kosten. So viel hat Barca aber nicht mehr. Denn André Gomes (60 Millionen Euro), Umtiti (25 Millionen) und Digne (16,5 Millionen Euro) haben schon mehr gekostet, als eigentlich in der Kasse (73 Millionen Euro) für Transfers drin ist. Kommt an Ende tatsächlich der aktuell von einigen (wenn auch eher wenigen, nicht-spanischen) Medien gehandelte Mario Gomez?

Fakt ist: 28 Lizenzspieler umfasst derzeit der Kader Barcas, die Zielstärke bei Barca ist traditionell 23. Auch auf Spieler wie Christian Tello, Martin Montoya, Adriano, Douglas, Vermaelen oder Mathieu würde Barca laut Insidern verzichten wollen, wenn sie denn einen neuen Klub finden würden.

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