FC Barcelona: Hurensöhne, Prügeleien! “Real Madrid kann nicht verlieren”

Wie die Zeitung „Sport“ meldet, soll auch Trainer José Mourinho den Schiedsrichter einen „Hurensohn“ genannt haben. Und die königlichen Kicker suchten angeblich in der Kabine Villarreals handfesten Streit.

Schon am Morgen war auf dem Titelbild zu lesen: „Die Liga werden wir gewinnen.“

Fakt ist: Der Verlust von vier Punkten Vorsprung innerhalb von vier Tagen versetzte die Madrilenen offenbar in Panik. Nach Sennas Ausgleichstor wurde Mourinho wegen Meckerns in die Kabine geschickt, Sergio Ramos erhielt wegen eines Fouls die Gelb-Rote Karte, und gleich darauf sah auch Özil Rot. Danach im Kabinengang Pepe.

Zuvor war Konditionstrainer Faría vom Platz gestellt worden, bereits zum vierten Mal seit seinem Amtsantritt bei Real. Mourinho und alle Spieler boykottierten die Pressekonferenz.

Die Madrider Presse zeigte wenig Verständnis für das unfeine Verhalten der «Königlichen». «Real hatte fußballerisch nichts zu bieten und suchte im Schiedsrichter einen Sündenbock», hielt die Zeitung «El País» dem Rekordmeister vor. «As» ergänzte: «Egal wie schlecht der Schiedsrichter ist, Real darf ein Spiel nicht mit vier Platzverweisen beenden.» Das Konkurrenzblatt «Marca» betonte, dass Real den Unparteiischen nicht für den Punktverlust verantwortlich machen könne: «Der Referee versagte Villarreal zwei Elfmeter.»