FC Barcelona: Gerard Piqué betrunken in Gijon? “Spanien pfeift, Casillas unkt, Del Bosque genervt”

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Vor seinem Leben bei Real Madrid sorgte Cristiano Ronaldo konstant für Schlagzeilen in der so genannten rosa Presse. In den Klatschspalten also. Jetzt hat er einen würdigen Nachfolger gefunden: Gerard Piqué.

Der Star des FC Barcelona tappt seit Monaten beharrlich von einem Fettnäpfchen ins andere. Als habe er eine unbändige Lust, sich und seine Mitmenschen mit albernen Schlagzeilen zu beschäftigen.

Jetzt fiel er wieder einmal im Nachtleben auf. Nach dem 2-0 mit Spanien gegen die Slowakei ließ sich Piqué, in Begleitung einiger anderer Spieler, in einer Diskothek in Gijon blicken. Und fotografieren. Und beim Nachhauseweg als “Trunkenbold” beschimpfen.

Piqué war schon während des Spiels permanent ausgepfiffen worden

Das Besondere: Piqué war schon während des Spiels permanent ausgepfiffen worden. Oviedo, wo das Spiel stattfand, ist eben kein Herzland des FC Barcelona. Und die fortgesetzten Attacken Piqués gegen Real Madrid sowie seine klaren Statements für eine Unabhängigkeit Kataloniens machten ihm dort sicher nicht nur Freunde. Wie man jetzt gesehen hat.

Schon im Juni war Piqué bei einem Freundschaftsspiel in Leon gegen Costa Rica ausgepfiffen worden. Damals hatte er die umstrittene Geburtstagsfeier von Cristiano Ronaldo verballhornt und für seine Zwecke ausgenutzt – bei einer Titelfeier Meisterfeier mit Barca, mitten im Camp Nou.

Del Bosque: “Das macht mir nichts aus, die Spieler hatten Erlaubnis, auszugehen”

Nationaltrainer Vicente Del Bosque musste jetzt erneut für seinen Verteidiger einspringen. Erst erklärte er: “Ich verstehe die Pfiffe nicht, Piqué hat doch gut gespielt. Ich bin wirklich verärgert über die Pfiffe.” Nach der Diskonacht erklärte er: “Das macht mir nichts aus, die Spieler hatten Erlaubnis, auszugehen.” Spaß”Das macht mir nichts aus, die Spieler hatten Erlaubnis, auszugehen.” muss schließlich sein, auch wenn man sein Leben als hart malochender und darbender Fußballspieler fristen muss.

Und Piqués früherer Teamkamerad Pedro, der jetzt in Diensten des FC Chelsea steht, sagte: “Mir gefallen die Pfiffe gegen Piqué auch nicht, er setzt sich immer voll und ganz für die Selección ein. Es ist nicht schön, wenn man vom eigenen Publikum ausgepfiffen wird, auch wenn Piqué das sicher aushalten kann. Wir halten alle zu Gerard.”

Casillas: “Wir müssen schauen, dass wir mögliche Fehler Piqués in der Gruppe ausgleichen”

Immerhin Kapitän Iker Casillas, durch und durch ein Gewächs von Real Madrid, versuchte, die andere Seite der Medaille zu beleuchten. Und sagte forsch: “Wir müssen schauen, dass wir mögliche Fehler Piqués in der Gruppe ausgleichen. Die Pfiffe treffen uns schließlich alle miteinander.” Das war schon vor seiner Disconacht. Wusste “San Iker”, was folgen würde?

Während Piqué nach seinem Discobesuch so schnell wie möglich versuchte, das wartende Auto zu erreichen, beschimpften ihn einige Fans als “betrunken”. Sicherheitskräfte, die eigens vom spanischen Verband angeheuert worden waren, mussten den Kicker schützen. Die Welt, vor allem auch Spanien, haben ja auch sonst keine Probleme. Und augenscheinlich Geld genug, um nächtliche Eskapaden ihrer Angestellten zu eskortieren.

Wie auch immer: Am Montag muss Piqué schon wieder früh aufstehen: Um 11 Uhr ist in Gijon ein Training angesetzt, am Dienstag kickt Spanien in Mazedonien, wo das vorletzte Spiel zur Qualifikation für die Euro 2016 ansteht. Spanien gilt als Favorit. Und, das muss auch dazu gesagt werden: auch deshalb, weil Piqué in den letzten Monaten wieder zu seiner alten Form zurück gefunden hat. Pfiffe gehören offenbar dazu, Disconächte und Bodyguards auch …

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