Während die offizielle Version Barcelonas und vieler Medien lautet, dass Barca vor allem auf die eigene Jugend setzt, sprechen die Zahlen derweil eine andere Sprache.

In seinen drei Spielzeiten als Cheftrainer gab Pep Guardiola bislang 277,5 Millionen Euro für neue Spieler aus – macht im Schnitt 92,5 Millionen pro Jahr.

In diesem Jahr hat er bislang 45 Millionen in der Kriegskasse – plus das Geld, das aus Verkäufen erzielt wird.

Viele andere Top-Clubs können davon nur träumen – auch solche, die weniger als rund 360 Millionen Schulden haben (wie Barca). 

Im Detail: 2008/09 wurden Piqué, Henrique, Keita, Hleb, Cáceres und Dani Alves gekauft – für rund 90 Millionen

2009/10 kamen Ibrahimovic, Chygrynskiy, Keirrison und Maxwell – für 113 Millionen. Und vor der Saison 2010/11 wurden 74,5 Millionen in die Spieler Villa, Mascherano, Adriano und Afellay investiert.

Der Club erwirtschaftete in der abgelaufenen Saison einen Verlust von 21 Millionen Euro. Der für die Finanzen zuständige Barça-Vizepräsident Xavier Faus bezifferte die Nettoschulden des Vereins auf aktuell 364 Millionen Euro.