Zwar meldete der Club laut der Zeitung „Marca“: „Wir haben keine Eile und lassen und Zeit bis Mitte August.“

Aber Cesc Fabregás erklärte: „Ich spiele nicht mehr für Arsenal London!“ Das meldet die Zeitung „Sport“.

Früher nannte man so etwas wohl Erpressung, vor allem Real Madrid war für einen derartigen „Verhandlungsstil“, der auf der Zermürbung des Gegners beruhte, berüchtigt.

Das Problem: Cesc hat bei Arsenal einen Vertrag bis 2015 unterschrieben, will aber nichts mehr davon wissen. Und Barca will die von Arsenal geforderte Ablösesumme nicht bezahlen.

Den geforderten 40 Millionen Euro stehen bislang 29 Millionen gegenüber, ansonsten will Barca Jugendspieler verrechnen, die Arsenal in der Vergangenheit von den Katalanen abgworben hat. Arsenal sagt dazu aber strikt „No“.

Was zwischen Arsenals Trainer Arsene Wenger und Fabregas verabredet wurde, wissen am Ende nur die beiden. Bislang trainiert Fabregas in London im Kraftraum, seine Mannschaftskameraden mit dem  Ball auf dem Rasen.

Zur Nagelprobe wird es kommen, wenn Arsenal am Sonntag zu seiner Asien-Tour aufbricht. Zahlt Barca nicht, muss Cesc wohl oder übel mit, das hat Wenger angekündigt. Weigert sich Cesc, wäre es offener Vertragsbruch.

Die Presse in England spricht bereits von Erpressung, wie sie es auch im Fall von Cristiano Ronaldo und Real Madrid getan hat.