FC Barcelona: Dani Alves hat fertig, jetzt Paris oder Borussia Dortmund! “Dani ist sehr traurig”

Wie Ex-Frau von Alves erklärte, sind Alves und Barca “zu keiner Einigung mit Barcelona über die Verlängerung des Vertrages, der am 30. Juni endet, gekommen”. Damit geht die glorreiche Zeit des Brasilianers zu Ende.

Da Alves weiß, dass er einen ähnlichen Club mit einem ähnlichen Vertrag niemals wieder bekommen wird, erklärte Santa Ana weiter: “Dani ist darüber sehr traurig, wie es auch nicht anders sein kann. Dani hatte mehr von seinem Club erwartet.”

Paris bietet drei Jahre plus ein Jahr Option – oder ist es Dortmund?

Die letzte Verhandlungsrunde mit Barca habe demnach am Mittwoch vor dem Spiel gegen Almeria stattgefunden. Barca wollte Alves den geforderten neuen Dreijahresvertrag geben, aber nur mit Auflagen. Die wollte wiederum Alves, der im Mai 32 Jahre alt wird, nicht erfüllen. Wie es heißt, habe Barca grundsätzlich drei Einjahresverträge angeboten, die sich automatisch verlängert hätten, wenn Alves eine gewisse Anzahl von Spielen absolviert hätte.

Santa Ana sagte: “Barca hat uns gesagt, dass dieses Angebot das letzte sei, das komme. Wir konnten aber den neuen Vertrag nicht annehmen. Wir haben das Angebot eines anderen Clubs über drei Jahre plus einem Jahr mehr optional. Aber wir wollten erst warten, was noch von Barca kommt.”

Letzter großer Vertrag seines Lebens

Dass dieser Club Paris Saint Germain ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Schon vor Wochen war dieses Gerücht durch einen angeblichen Vorvertrag erhärtet worden, den Alves allerdings postwendend dementieren ließ.

Alves weiß: Der kommende Kontrakt wird der letzte große seines Lebens. Danach wird er sich um den Ruhestand kümmern müssen. Oder in einer Liga in Übersee kleinere Brötchen backen.

Luis Enrique hätte Alves gern behalten

Und angeblich hat Alves sechs andere Clubs, die um ihn buhlen. Darunter auch Borussia Dortmund, so die Zeitung “Sport”. Daneben: Manchester United, Juventus Turin, Paris Saint Germain, FC Liverpool und Inter Mailand.

In die Karten spielten Alves seine jüngsten guten Auftritte gegen Manchester City und Real Madrid. Gegen Real schlug er den entscheidenden Pass auf Luis Suarez, der das Siegtor markierte. Nach sieben Jahren im Camp Nou hatte ihm das kaum noch jemand zugetraut, aber Dani Alves zieht sich eben immer wieder selbst am Schopf aus dem Sumpf.

Wie die Zeitung “Sport” schreibt, war auch Barcas Trainer Luis Enrique mit Dani Alves so zufrieden, dass er ihn am liebsten behalten hätte. Dass die Clubführung so viel Zeit verloren hat, scheint Luis Enrique angesichts mangelder Alternativen auf der Position des rechten Verteidigers gar nicht zu gefallen.