FC Barcelona: Chelsea zahlt 639 Millionen Euro für Lionel Messi? “Luis Enrique ausgepfiffen”

So viel müsste der FC Chelsea angeblich auf den Tisch des FC Barcelona legen, sollte der Transfer tatsächlich über die Bühne gehen. Seit Wochen wird bekanntlich über einen Wechsel Messis nach London spekuliert. Vor allem, seit Messi in Instagram die Aktivitäten Chelseas verfolgt und daraus auch kein Geheimnis mehr macht.

Wie die englische Zeitung “The Sun” berichtet, beträgt die Ablöse für Messi 250 Millionen Euro, dazu käme dann noch die Gagen sowie Kommissionen für den ehemaligen Weltfußballer. Angeblich will Chelsea Messi einen Vertrag über sechs Jahre anbieten, das Gehalt soll deutlich höher sein als die aktuellen 20 Millionen Euro netto pro Saison.

Keine Lösung für Messis Sorgen

Wie The Sun weiter schreibt, hat sich auch Manchester City mit Messi in Verbindung gesetzt. Wie aus Quellen im Umfeld Barcas berichtet wird, soll sich Messi “ernsthaft damit auseinander setzen, Barca zu verlassen.” Angeblich sei er es “leid, was alles im Club passiert und dass es scheinbar unmöglich sei, dafür eine Lösung zu finden.”

Fakt ist allerdings, dass Messi am Donnerstag im Pokal gegen Elche erneut der herausragende Akteur war. Beim 5-0, das Barca praktisch vor dem bedeutungslosen Rückspiel jetzt schon in die nächste Runde bringt, verwandelte der Floh einen Elfmeter, dazu trafen Neymar zweimal, Luis Suarez und Jordi Alba.

Barca-Boss ist Leo Messi

Die Fans feierten aber vor allem Messi mit Sprechchören, während Trainer Luis Enrique, mit dem Messi zuletzt angeblich heftig aneinander geraten war, ausgepfiffen wurde. Selbst ein Rücktritt von Luis Enrique am kommenden Montag wird nicht mehr ausgeschlossen, wie es aussieht, hat Messi den Machtkampf bei Barca gewonnen.

Die Zeitung “Marca” höhnt in einem Kommentar: “Bei Barca gibt es bald Neuwahlen. Aber der eigentliche Präsident des FC Barcelona ist so oder so Lionel Messi.” Luis Enrique gab resigniert zu Bedenken: “Mir ist es egal, ob mich die Fans auspfeifen, Hauptsache sie feuern die Spieler an.” Die als Volksabstimmung deklarierte Partie gegen Elche hat der Trainer jedenfalls haushoch verloren, darin sich sich am Freitag alle spanischen Medien einig.

Nur Optimismus auf der Straße

Luis Enrique erklärte weiter in seinem gewohnten sarkastischen Ton: “Ich glaube, dass die Fans hinter uns stehen, vielleicht höre ich aber auch zu wenig auf die Journalisten und bemerke die angeblich schlechte Stimmung gar nicht. Wenn ich auf die Straße gehe und den Leuten zuhöre bemerke ich nichts als Optimismus. Ich glaube nicht, dass irgend jemand, der Mitglied bei Barca ist, Apathie oder mangelnden Einsatz bemerkt hätte, wie man uns das zuletzt vorgeworfen hat. Ich bin dankbar für jede Anfeuerung durch die Fans, das ist das einzige, was für mich zählt. Alles andere ist mir egal.”

Weiter erklärte er zum Fall Mesi: “Ich mache bei diesem Spielchen nicht mehr mit, von mir gibt es dazu keinen Kommentar mehr. “

Atletico bringt auch nur drei Punkte

Zu den bevor stehenden Neuwahlen sagte Luis Enrique: “Ich weiß um die Bedeutung des Clubs für viele Menschen, ich halte die Einberufung der Wahlen für einen großzügigen Akt des Präsidiums, eine gute Entscheidung. Wenn sich dadurch die Spannung rund um den Club abbauen lässt, wäre es fantastisch. Aber wir können solche Dinge natürlich nicht wirklich beeinflussen, das hängt von vielen anderen Faktoren ab.”

Sein Team jedenfalls sieht der Coach auf einem guten Weg: “Gegen Elche waren wir intensiv, schnell, vor allem auch im Strafraum des Gegners. Wir haben unserem Gegner heute keine Chance gelassen. Das Team hat gemacht, was es immer tut, allerdings mit größerem zählbaren Erfolg.”

Das kommende Spiel gegen Atletico am Sonntag will Luis Enrique nicht zu hoch einschätzen: “Das ist zwar ein wichtiges Spiel, aber am Ende sind es auch nur drei Punkte.” Es könnte allerdings sein letztes Spiel für Barca sein …