FC Barcelona: 30 Millionen für Pedro, Liverpool schockt Mourinho! “Laporta attackiert mit Neymargate”

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Nur noch eine kleine Präsidentenwahl trennt den guten Pedro von seinem Abgang beim FC Barcelona. Wie es heißt, ist der FC Liverpool aus England an dem früheren Weltmeister dran.

Die Reds haben nämlich gerade dicke Kasse gemacht und ihren Nachwuchsmann Sterling für rund 70 Millionen Euro zu Manchester City transferiert. Da ist jetzt also viel Geld zur Verfügung, um sich günstig zu verstärken. Pedro, der unter Pep Guardiola zum Weltstar wurde, soll für 30 Millionen Euro zu haben sein, so hoch ist die in seinem Vertrag fest gesetzte Klausel.

Und Pedro hat bei Barca bekanntlich die Nase voll. Mehr oder weniger jedenfalls. Zuletzt hatte er erklärt: “Es ist doch klar, dass ich bei Barca in einer prekären Situation stecke.”

Warten auf den neuen Präsidenten

Jetzt also Liverpool. Wie die Zeitung “Sport” aus Barcelona berichtet, will Pedro aber noch warten, bis am Samstag der neue Präsident Barcas fest steht. Wird es sein alter Boss Joan Laporta, der ihn unbedingt halten will, könnte Pedro noch einmal weich werden. Ansonsten aber hat ihn Barca wohl gesehen.

Der Spieler hat sich unterdessen ohne Probleme am Mittwoch ins Training des Teams gesellt, schon in den vergangenen Tagen hatte er mehrfach mit Trainer Luis Enrique geplaudert. Oder soll man sagen: verhandelt?

Denn der Coach würde Pedro gerne behalten – auch wenn er klar dazu gesagt hat, dass er keine Versprechen geben kann. Und hinter Leo Messi, Luis Suarez und Neymar sind derzeit keine Plätze mehr frei. Die hinteren Bänke müssen sich Pedro und Arda Turan teilen.

Ablöse: 30 Millionen Euro

Vor Liverpool hatte auch der FC Chelsea Interesse an Pedro, aber laut “Sport” hatte Trainer José Mourinho dem Spieler erklärt, dass man keinesfalls die geforderte Ablöse von 30 Millionen Euro zahlen wolle.

So oder so scheint der Nachfolger Pedros schon gefunden. Bei Barca redet man dieser Tage auffällig oft über Munir und Sandro, beide Spieler aus dem Nachwuchs, die aber auch schon in der ersten Elf gezeigt haben, dass sie gut zu gebrauchen sind. Trainer Luis Enrique erklärte zuletzt zu den beiden Jungstars: “Beide könnten aufsteigen, man muss sehen, wie sie sich in der Vorbereitung anstellen.”

Laporta zieht die Zügel an

Unterdessen legte sich Joan Laporta, zuletzt eher passiv im Rennen um den Präsidentenjob, mächtig ins Zeug, um die Wahlen am Samstag doch noch für sich zu entscheiden – denn in den aktuellen Umfragen hat der bisherige Boss Josep Bartomeu leicht die Nase vorn. Laporta erklärte jetzt: “Der aktuelle Vorstand hat mehr für Katar gearbeitet als für Barca.”

Bei einem Wahlkampftermin erklärte Laporta weiter, dass es besser für Barca wäre, wenn die Mitbewerber Toni Freixa und Agustí Benedito ihre Bewerbung nieder legen würden. Dann könnte sich die Opposition ganz auf ihn selbst konzentrieren – und die Abwahl Bartomeus, der bislang nur auf 35 Prozent Zustimmung kommt, wäre praktisch besiegelt.

Laporta sagte weiter: “Die Zeit hat mir doch recht gegeben, und alle können jetzt sehen, dass Bartomeu ein Lügner ist und absolut nicht fähig, Präsident zu sein. Er steht immerhin vor Gericht.” Was er meint, ist die Affäre “Neymargate”. Bartomeu soll Steuern hinterzogen haben, das Gehalt Neymars ist laut Staatsanwaltschaft teilweise in Scheinverträgen versteckt gewesen.

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