„Zur weltumspannenden Eintrübung trägt jetzt auch die Lage in den Schwellenländern bei.

Ihre Aufholjagd gegenüber den großen westlichen Volkswirtschaften scheint ins Stocken zu geraten. Offensichtlich hat sich China entschlossen, das Wachstum etwas zu bremsen.

Für alle Schwellenländer gemeinsam gilt, dass ausbleibende Nachfrage aus Amerika ihren aufstrebenden Industrien schadet. Hinzu kommt der mit der Abschwächung verbundene Druck auf die Rohstoffpreise.

Leider hat Europa in dieser Situation nicht die Kraft, die Weltwirtschaft zu stützen. Die Schuldenkrise in der Währungsunion ist nicht nur ungelöst, sie spitzt sich auch noch zu. Das zeigt sich daran, dass schon nicht mehr über die Krisenländer Griechenland, Portugal und Irland gesprochen wird, aber umso mehr über Spanien und Italien.“