Das Verbot gilt nach einer Verfügung des spanischen Agrar- und Umweltministeriums auch für internationale Seegebiete und für Gewässer von Drittstaaten.

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Die internationale Meeresschutzorganisation Oceana begrüßte die Entscheidung und forderte andere Staaten auf, dem Beispiel Spaniens zu folgen.

"Hammer- und Fuchshaie gehören zu dem am stärksten bedrohten Hai- Arten in den Ozeanen", betonte die Oceana-Expertin Rebecca Greenberg. "Mit dem spanischen Verbot wird das Leben von 15.000 Haien im Jahr gerettet."

Die Organisation wies am Dienstag in Madrid darauf hin, dass Haie zumeist in Gewässern gefangen werden, in denen es für die Fischerei keine Regelungen gebe. Daher sei es wichtig, dass das Verbot für die spanische Flotte weltweit gelte.

Das Dekret, das am 1. Januar 2010 in Kraft tritt, untersagt den spanischen Fischern auch, Hammer- und Fuchshaie anzulanden und zu verkaufen.

Wenn den Fischern Haie dieser Arten als Beifang in die Netze gehen, müssen die Tiere nach Möglichkeit lebend ins Meer zurückgeworfen werden. Außerdem müssen solche Fälle in den Bordbüchern festgehalten werden (dpa).

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Foto: Wikipedia