Drei junge Frauen aus seinem Freundeskreis, darunter seine eigene Freundin, gaben jetzt an, in der Mordnacht mit Samuel zusammen gewesen zu sein.

Seit Wochen sitzt Samuel im Gefängnis von Sevilla. Ihm wird vorgeworfen, dabei geholfen zu haben, Martas Leiche zu entsorgen.

Ähnlich wie Miguel, der Mörder der 17-Jährigen, erzählte auch Samuel der Polizei verschiedene Versionen über seinen Verbleib in der Nacht zum 24. Januar. 

Unmittelbar nach seiner Verhaftung gestand er, gemeinsam mit Miguel und Javi die Leiche im Guadalquivir entsorgt zu haben.

Mittlerweile weiss man, dass diese Version eine Lüge war. Derzeit werden Martas sterbliche Überreste auf der Mülldeponie von Sevilla gesucht.

In einer neuen Aussage besteht Samuel auf seine Unschuld. Und die wurde ihm jetzt von seiner Freundin bestätigt. 

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Angeblich sei er mit ihr und zwei weiteren Bekannten in der Mordnacht in einer Fastfood-Kette am anderen Ende der Stadt gewesen. Er könne deshalb gar nicht mitgeholfen haben, den Kadaver zu beseitigen.

Allerdings räumte Samuels Freundin ein, er sei zwischen 22 und 23.30 Uhr nach Hause gefahren, um sich umzuziehen. Später sei er zurück nach Dos Hermanas gefahren, wo er sich erneut mit den Mädchen traf.

Auch die beiden Bekannten bestätigen, den kompletten Abend in Gesellschaft von Samuel verbracht zu haben.  Die vermeindlichen 90 Minuten habe der 20-Jährige mit anderen Freunden verbracht, hätte aber keine Zeit gehabt, Martas Leiche zu beseitigen.

Und wenn es so war – warum reden die Mädchen erst jetzt? Warum gestand Samuel anfangs, er habe mitgeholfen, den leblosen Körper zu verstecken? Und warum hatte auch er in seiner ersten Version angegeben, die Leiche läge im Guadalquivir?

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