In einem Brief, den er an seine Freunde geschickt hat, beteuert er seine Unschuld. 

Diese wissen allerdings nicht, was sie glauben sollen. Der spanische Fernsehsender Telecinco hat jetzt den Inhalt des Schreibens veröffentlicht.

Demnach beschuldigt der 15-Jährige Miguel und die Medien, ihn in diese “miserable Lage” gebracht zu haben. 

“Die Wahrheit ist, dass ich nie dagewesen bin. Jetzt sitze ich in der Jugendanstalt, das habe ich allein Miguel zu verdanken.”, schreibt er darin. “Ich war an dem Abend mit Bekannten aus meiner Schule in einem Park, das Fahrrad hatte ich auch dabei.”

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Im Laufe des Schreibens betont er mehrfach, dass keine Beweise gegen ihn vorliegen. Als Beispiel nennt er auch das Auto seiner Eltern, in dem die Leiche angeblich transportiert worden sei. Die Polizei habe den Wagen untersucht und nichts gefunden. “Es gibt keine Beweise. Und warum nicht? Weil ich nicht da war!”

“Früher oder später wird die Wahrheit ans Licht kommen”, versichert Javi, “El Cuco”.

Seine Freunde sind geteilter Meinung. In einem Nachmittagsprogramm versicherten einige, sie glauben fest an die Unschuld des Schülers. Andere wiederum zeigen sich zurückhaltend: “Ich will einfach die Wahrheit wissen, ein Brief sagt mir gar nichts.”

Eine Freundin erinnert sich an die Tränen, die Javi bei der Bekanntgabe von Martas Verschwinden geweint hat. Ein Freund ist sich sicher: “Wenn herauskommt, dass er es war… dann werde ich nie wieder ein Wort mit ihm wechseln!”

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